Blogging is in!
6. Januar 2006 · von Frederik Bernard · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Frederik Bernard | FBKB Und weil das so ist und täglich neue Blogs in unsere Cyberwelt hinzukommen, haben sich Tanja Kreitschmann und Johnny Haeusle (letzterer bekannt durch seine Aktivitäten u.a. bei Radio Fritz und dem Chaosradio vom CCC) dazu entschlossen, einen Online-Verlag für Blogs aufzumachen. Spreeblick heißt das Unternehmen und beschäftigt sich ausschließlich mit der Konzeption und Betreuung von Weblog-Angeboten sowie deren Vermarktung. Insbesondere um die Vermarktung wollen sich die beiden kümmern, um neue Konzepte und Ideen – jenseits der „schnöden Banner“ (so Kreitschmann in einem Interview in der aktuellen Ausgabe 02.2006 der page, Seite 45). Na denn – wir drücken die Daumen.
Buchtipp: Web Metrics von Jim Sterne
22. Dezember 2005 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Kurzverdikt: Lesenswert
Ich frage mich immer wieder, ob man im Kommunikationsbereich mit Onlineevaluation überhaupt Geld verdienen kann: ich meine nicht E-business, sondern mit der Evaluation von Corporate Websites, Online Media Relations, Themenkampagnen, etc.. Wenigstens etwas Argumentationsfutter liefert Jim Sterne in seinem Buch „Web Analytics – Proven Methods for measuring web site success“.
Jim Sterne geht darin eher am Rande auf die technischen Methoden von Web Analytics, sagen wir mal Logfileanalysen, Pixelmethoden oder Session tracking ein, sondern auf die Bereiche, die sich messen lassen. Er liefert dazu jede Menge guter Linktipps (ich habe es überprüft), Argumente und Fallbeispiele. Besonders interessant fand ich insbesondere, wie man den Wert von Content und den entsprechenden Downloads kalkulieren oder den Wert von Servicefeatures messen kann.
An manchen Stellen tauchen dann – für mich neue – Kennziffern auf, die mir ebenfalls nützlich erscheinen: Kannten Sie z.B. die Kennziffer „Focus“ (im Prinzip eine Kennziffer, die die Fokussierung der Nutzung auf einen bestimmten Contentbereich beschreibt) oder den „Freshness Factor“ (die die Nutzung von Contentbereichen in ein Verhältnis zum Pflegeaufwand setzt)?
Viele andere Kennziffern, die ich mir in einem solchen Buch übersichtlich zusammengefasst gewünscht hätte, sind dagegen leider nicht drin. Und das bei 430 Seiten: Wie so viele amerikanische Fachbücher hätte das Buch bei gleichem Informationsgehalt gerne halb so dick sein können.
Sprache: Englisch
Broschiert – 430 Seiten – John Wiley & Sons
Erscheinungsdatum: Juni 2002
Auflage: 1
ISBN: 0471220728
Customer Involvement: Consumer generated content ist (trotzdem) wichtig
8. Dezember 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Dem unsäglichen Hamburger Landgerichts-Urteil zum Trotz:
Gleich an mehreren Stellen in der Blogosphere machen Studien die Runde, die belegen, wie wichtig „Consumer-generated media“ (CGM) und Blogs für die Meinungsbildung über Unternehmen und Produkte sind:
- Intelliseek-Studie meldet in einer Pressemitteilung die Studie „2005 Consumer-Generated Media (CGM) and Engagement Study“ (Habe ich gefunden bei ConnectedMarketing.de). Die Kernaussage ist, dass CGM in den USA einen stärkeren Einfluss auf Kaufentscheidungen hat als die traditionelle Werbung.
- In das selbe Horn stösst Intelliseek mit einem weiteren Beitrag, in dem die rasant wachsende Bedeutung von wikipedia als Bezugsmedium im Web herausgehoben wird: „Wikipedia Sees Dramatic Increase in Online Buzz Value, Says Intelliseek’s BlogPulse.Com“
- „Bedeutung von Weblogs und Online-Foren für Unternehmen und Produkte nimmt drastisch zu“ von Consline, einer Münchener Kommunikationsberatung. Neben der Pressemitteilung, die stark Eigen-PR-lastig ist, gibt es dort nicht viel Substanzielles zu lesen. Hier muss man hoffen, dass es dort bald mehr zu lesen gibt.
Verwandte Beiträge dazu:
>>Keine Zeit für den Austausch – Schwierigkeiten beim Stakeholder Involvement
>>Consumer generated content und Brand Democratisation
>>Listening to Online Word-of-Mouth
Das Ende von „Consumer generated content“ in Deutschland?
6. Dezember 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar
Autor: Jörg Hoewner
ibusiness meldet „Gericht nimmt Website-Betreiber für Forum-Beiträge in die Haftung“: Demnach hat das Landgericht Hamburg in einem Urteil entschieden, dass Forumbetreiber für im Forum gemachte Beiträge haftbar gemacht werden können, auch, wenn Sie von eventuell rechtswidrigen Beiträgen nicht informiert worden sind. Im Klartext: Die Forumbetreiber werden angehalten, sämtliche Beiträge zu überwachen.
Bedenkt man, dass einige Foren teilweise 100.000de von Beiträgen beinhalten, ist das für viele Betreiber aufwandtechnisch gar nicht machbar. Sollte das Urteil in höheren Instanzen Bestand haben, wäre das wahrscheinlich das Ende von vielen Gästebüchern, Foren oder anderem User generated content. Was soll aus Support-Foren werden? Darauf aufbauenden Geschäftsmodellen?
Auswandern?
Verwandte Beiträge dazu:
>>Consumer generated content und Brand Democratisation
ibusiness.de: Interaktive Trends 2006
3. Dezember 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
ibusiness berichtet in seiner aktuellen Executive Summary über die Trends 2006 in der „digitalen Wirtschaft“.
Diese sind:
- Trend 1: Online-Branding
- Trend 2: Social Software
- Trend 3: Individualisierbare Produkte
- Trend 4: Neugründungen von Internet-Startups und Multimedia-Unternehmen
- Trend 5: Geo-Marketing
- Trend 6: Handy-TV
Zu jedem einzelnen Trend gibt es auf ibusiness.de (und im dazugehörigen Print-Newsletter) einen vertiefenden Artikel – allerdings nur für Abonnenten. Für Leute, die beruflich in der digitalen Wirtschaft unterwegs sind, lohnt sich ein solches Abo auf jeden Fall – nirgendwo sonst findet man im deutschsprachigen Raum so viel Insiderwissen gebündet, wie bei Joachim Graf und seinem Team.
Hin und lesen!
Verwandte Beiträge dazu:
>>Geobasierte Kommunikation?
>>Marketingtrends 2010
