Kommunikationstrends

User-led innovation: Fundstück auf „Mass Customization & Open Innovation News“

7. März 2008 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner Frank Piller weist auf einen interessanten Report der australischen „Smart Internet Technology Research Group“ hin: „User-led Innovation: A New Framework for Understanding Business and Social Value“. Darum geht es darin:

  • Welche strukturellen Veränderungen stecken hinter der wachsenden Bedeutung von „user-led innovation“?
  • Anhand von Beispielen aus Second Life wird gezeigt, wie „user-led-innovation dort“ gelebt wird.

Lesen:

Fundstücke: Innovationskommunikation, Social Media News Release und Erfolgsfaktoren von Social Software

3. März 2008 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

  • Todd Defren (PR Sqared) liefert einen Überblick darüber, welche Nachrichten-Services die Distribution von Social Media News Releases unterstützen. Für Deutschland habe ich so was leider noch nicht gesehen.
  • Die beiden Wirtschaftsinformatiker Tobias Reisberger und Stefan Smolnik entwickeln ein „Modell zur Erfolgsmessung von Social-Software-Systemen“, in dem versucht wird, ein bestehendes Modell zur Erfolgsmessung von organisationsinternen IT-Systemen (von DeLone und McLean) an die Spezifika von Social Software anzupassen. Hört sich trocken an. Hilft aber dabei, sich darüber im Klaren zu werden, warum Anwendungen akzeptiert werden – oder warum nicht.

Erfolgsfaktoren von Social Software

Quelle: Reisberger/ Smolnik. 

Etwas älter, aber doch ganz interessant, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, wie Innovationen nach aussen kommuniziert werden können:

Verwandte Beiträge:

Wahlkampf viral … dos und don’ts

21. Februar 2008 · von Carina Waldhoff · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autorin: Carina Waldhoff

Die ZEIT berichtet heute unter dem schönen Titel „Obama online, Ole offline“ anhand des Beispiels Hamburg über die großen Unterscheide zwischen Wahlkampf im Netz, die zwischen Deutschland und den USA vorherrschen: Hier eine Pflicht-Präsenz im Internet, die nicht viel mehr als den Wahlkampf-Flyer abbildet und von Interaktion mit dem umworbenen Wähler Lichtjahre entfernt ist, dort eine volle Ausschöpfung der Möglichkeiten im Social Web (jaja, richtig, die Kanzlerin ist ein bisschen weiter als ihr hanseatischer Parteifreund).

Mit welcher Verve sich besonders auch Prominente für ihre Favoriten ins Zeug legen, zeigt die enorme Resonanz auf das Musikvideo des Black Eyed Peas-Sängers Will.i.am „Yes we can“. Hier wird eine rhetorisch ohnehin geschickte Rede musikalisch und filmisch gekonnt in Szene gesetzt (die Schwarz-Weiß-Optik verstärkt zumindest bei mir direkt die Assoziation zu Martin Luther King’s „I have a dream“). Promi-Rummel hin oder her: Schwer vorstellbar, dass sich Hamburger Bands wie Kettcar oder Deichkind für den Change durch Michael Naumann an der Elbe hervortun, oder? An die nächsten Bundestags-Wahlen mag ich da gar nicht erst denken…;-)

Wohl zufällig auch heute nimmt Thomas Knüwer auf Indiskretion Ehrensache einen aber-sowas-von-verunglückten Versuch politisch-viralen Marketings der Hamburger FDP aufs Korn: Wer hat sich denn dabei bitte was gedacht? Bei aller Liebe zur gekonnten Selbstironie: Das ist ein Eigentor. Sky Dumont könnte sich auch nicht schlechter verkaufen, wenn er tatsächlich Pornos synchronisieren würde; und Hinnerk Fork (eben jener FDP-Kandidat): Sicher, dass nicht eher die Linke als Ihre eigene Partei diesen Spot beauftragt hat?

Kleiner Nachtrag: Ethority hat den Hamburger Wahlkampf im Web 2.0 genau unter die Lupe genommen – so sieht’s aus

Wettbewerbsbeobachtung mit Rivalmap

8. Februar 2008 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner

Vor einem Jahr habe ich hoffnungsvoll über ein kostenloses Wettbewerbsbeobachtungstool Competitious gepostet („Hoffnungsvoll: Blog- und Wettbewerbermonitoring mit Competitious„). Seitdem habe ich regelmässig nachgeschaut, ob sich das Angebot in der Zwischenzeit verändert oder weiterentwickelt, doch leider ist da nicht viel passiert.

Nun hat der Anbieter ein neues Produkt entwickelt mit Namen „Rivalmap“. Es dient dazu, in Gruppenarbeit (neudeutsch: „kollaborativ“) Wettbewerbsinformationen in Form von Clippings (im Prinzip Links bzw. abgespeicherte Webseiten) zusammenzutragen, zu diskutieren und mit Hilfe von SWOT-Analysen und selbstdefinierten Kriterien zu bewerten.

Das ganze ist inzwischen sehr nutzerfreundlich gestaltet und scheint mir für kleinere und mittlere Unternehmen eine durchaus angemessene Lösung. Hauptkritikpunkt ist nach wie vor, dass in das Tool keine externen Informationsquellen automatisiert eingebunden werden können. Z.B. RSS-Feeds aus News-Aggregatoren, die etwas zu einem Wettbewerber sammeln, lassen sich nicht einbinden. Und das führt dazu, dass man bei der Arbeit mit diesem Tool viel Handarbeit anlegen muss. Dieses Feature muss unbedingt kommen.

Ansonsten gibt es die Basisfunktionen für bis zu drei Nutzern kostenlos. Insofern: Ausprobieren.

rivalmap.jpg

Mentales Update: Überzeugend präsentieren

5. Februar 2008 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autorin: Carina Waldhoff

Über die Kunst des überzeugenden Präsentierens gibt es Abhandlungen en masse – habe aber gerade ein schön kompaktes Mini-Tutorial auf Rohit Bhargavas Influential Marketing Blog gefunden: 9 Ways to stand out… konzentriert sich nämlich aufs Wesentliche, nämlich die Social Skills des Redners – es schadet nicht, daran zu erinnern, dass Dialog mit dem Publikum erfolgversprechender ist als „Frontalunterricht“ und sein Hinweis, nach der Präsentation unbedingt den Kontakt mit den Zuhörern zu suchen statt aus der Veranstaltung zu stürmen ist durchaus eine Erwähnung wert.

Ein persönlicher Favorit ist für mich – wie für alle – ähm, Skeptiker der ausschweifenden Präsentation – sein Hinweis „Ditch the bullet point“. Visuell präsentieren, Raum für eigene Gedanken lassen, dem Publikum Respekt zollen und in seiner Intelligenz ernst nehmen – eben wichtiger als die Reproduktion scheinbar unendlichen Wissens. Beachtenswert.