Goodnity: „Einen Penny für Deine Gedanken“
22. März 2016 · von Verena Waldbröl · 7 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Junge Menschen beantworten Fragen, Unternehmen zahlen dafür. Das Geld fließt in soziale Projekte. Mit der App „Goodnity“ eines Berliner Start-ups ist Spenden so einfach wie noch nie. Warum sich das für alle Beteiligten lohnt, erklärt Maximilian Eckel, der Vertriebler im Gründertrio. Herr Eckel, kurz und knapp: Wie funktioniert Goodnity? Goodnity ermöglicht soziales Engagement unabhängig vom eigenen Kontostand: Die Nutzer beantworten täglich sieben bis zehn Fragen. Für die anonymisierten Antworten zahlen uns zum Beispiel Marktforschungsinstitute Geld, das wir an ausgewählte soziale Projekte spenden. So generiert jeder Nutzer mit wenigen Klicks und in nur ein paar Minuten täglich eine Spende, die auch ankommt. Weiterlesen →
So nutzen Sie WhatsApp & Co. für Ihre Unternehmenskommunikation
25. Januar 2016 · von Verena Waldbröl · 10 Minuten Lesedauer · 8 Kommentare
*** Aktualisiert am 22.06.2017 ***
Wir chatten, was das Zeug hält. Laut Statista verschicken wir mit WhatsApp über 1.000 Nachrichten pro Monat und empfangen locker doppelt so viele. Keine Frage: Es lohnt sich, Messenger in den eigenen Marketing-Mix zu integrieren, denn in Bezug auf Nutzbarkeit, Reichweite und Nutzerfrequenz sind sie den klassischen Marketing-Tools um Längen voraus. Wir haben für Sie die fünf häufigsten Szenarien im Unternehmensalltag durchgespielt und zeigen Ihnen am Beispiel von WhatsApp und Facebook Messenger, wie Sie Messenger dort einsetzen können. Weiterlesen →
Collective Mode: Kooperation auf ein höheres Level bringen.
26. November 2015 · von Verena Waldbröl · 11 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
In seiner Serie Innovationsfähigkeit schaut Tim Volkmann, Geschäftsführer unseres Tochterunternehmens 40°, hinter die Kulissen der Innovation und beleuchtet, was genau innovative Unternehmen ausmacht und von anderen unterscheidet. Heute widmet er sich einem Thema, das zunehmend kontrovers diskutiert wird: Kooperation und Teamgeist. Was spricht dafür, was dagegen? Wie viel Kooperation ist sinnvoll? Und wann? Und wie funktioniert eigentlich Zusammenarbeit in Innovationsteams? Wir teilen seinen Beitrag natürlich gern: Weiterlesen →
Linktipps: Die 30 besten kostenlosen Stockfoto Seiten
20. Oktober 2015 · von Julian Hanisch · 4 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar
In den letzten Jahren sind immer mehr Webseiten mit Stockfotos aufgetaucht, die nicht den großen Bildagenturen angehören. Die meisten davon sogar mit qualitativ hochwertigen Fotos. Das Besondere daran: Fast alle dürfen kostenlos für kommerzielle Zwecke genutzt werden – alles dank der Creative Commons Lizenzen. In manchen Fällen sind die Bilder sogar in der Public Domain und können daher ohne Bedenken für alle möglichen Anwendungen verwendet werden.
Obwohl Seiten wie Getty Images, iStock und shutterstock immer noch ihre Berechtigung haben, können die kostenlosen Seiten mit ihrer Vielfalt und Qualität überzeugen. Richtige Konkurrenz sind sie noch nicht, aber eine gute Alternative. Sie werden die allgemeine Qualität im Bereich der Stockfotos sicher anheben.
Hier eine kleine Übersicht der meisten kostenlosen Stockseiten. Weiterlesen →
Google Analytics und Public Relations, Teil 3: Editorial Metrics
3. September 2015 · von Jörg Hoewner · 5 Minuten Lesedauer · 4 Kommentare
Das ist der dritte und vorerst letzte Teil von Posts rund um Google Analytics und Public Relations. Die beiden anderen Beiträge finden sich hier:
- Google Analytics und Public Relations, Teil 1: Grundlegende Funktionen und Kennziffern
- Google Analytics und Public Relations, Teil 2: Einsatz im Content Marketing
Editorial Metrics als Fachbegriff ist vermutlich noch nicht so geläufig wie Web Metrics oder Social Media Metrics. Dahinter versteckt sich ein Set von Evaluationsmethoden zur Messung der Resonanz auf redaktionelle Produkte. Die Diskussion wird vor allem im journalistischen Bereich und dort vor allem auf Verlagsseite geführt, natürlich mit dem Ziel, Journalisten Möglichkeiten zu geben, die Resonanz zu messen, Feedback auf Interventionen zu bekommen (Ändern von Headlines z.B.), daraus zu lernen, Beiträge zu optimieren, um somit die Leistungsdaten von Online-Publikationen zu verbessern (Reichweiten, Nutzungsintensität). Vorreiter sind die Qualitätsmedien wie The Guardian, die New York Times oder Die Zeit, die entsprechende Tools in ihre CMSe integriert haben.
Was für den journalistischen Bereich gut ist, kann für PR-Redakteure ja nicht ganz falsch sein, insofern stellt sich die Frage, wie wir mit gängigen Mitteln einen Überblick über die Resonanz auf einzelne Beiträge bekommen. Was wir benötigen dazu:
- Einen Google Analytics-Account, der für die Website eingerichtet ist, für die wir die Auswertung durchführen. Hier tut es natürlich auch ein alternatives Tool.
- Idealerweise ein SEO-Tool wie Searchmetrics oder ein Social Media Monitoring-Tool. Oder einfach einen Chrome-Browser.
Welche Metriken sind für Redakteure interessant?
Hier lassen sich drei Kategorien unterscheiden: Die Nutzung (via Google Analytics zu messen), die Social Media-Resonanz und die Verlinkung.
Nutzungsdaten
Interessant sind:
- Reichweitendaten (Visits, Seitenabrufe)
- Nutzungsintensität (Besuchszeit, angeklickte Links)
- Nutzungszeiten, insbesondere im Zusammenhang mit Interventionen? Hat z.B. eine Headlineänderung zu mehr Klicks geführt?
- Suchbegriffe, die sowohl bei Suchmaschinen als auch bei der internen Suche zur Nutzung einer Seite führen
- Demographische Daten
- Verweisende Sites: Wo kommt der Traffic her? Suchmaschinen? Websites von Dritten? Social Media? Newsletter?
Bis auf die demographischen Daten werden die Daten von Google Analytics problemlos geliefert. Für die demographischen Daten müssen in GA die Werbefunktionen aktiviert werden.
Social Media-Resonanz
Bei der Social Media-Resonanz sind zwei Aspekte relevant:
- Die Anzahl der Shares: Viele Sharing plug ins zeigen die Anzahl der Shares direkt im Frontend an. Ansonsten gibt es kostenlose Werkzeuge, mit denen sich solche Zahlen schnell ermitteln lassen, wie dem http://socialyser.de.
- Das inhaltliche Feedback: Hier geht es darum, herauszufinden, was Nutzer zu einem Thema geschrieben haben, also die qualitative Resonanz. Üblicherweise läßt sich ein solches Feedback über ein begleitendes Social Media-Monitoring herausfinden.
Eine einfache Möglichkeit, sich inhaltliches Feedback über eine bestimmte Seite anzuschauen, ist es z.B. bei Twitter die URL der betreffenden Seite in die Suche einzugeben, heraus kommt eine Liste der Tweets, die auf die URL verweisen (inkl. der Kurzlinks wie bitly).
Verlinkung
Die Anzahl und Verortung der Backlinks von anderen Nicht-Social Media-Sites (z.B. Presseportalen) lässt sich über Backlinkchecker herausfinden, wie sie z.B. searchmetrics bietet. Eine kostenlose Alternative ist hier der http://www.backlinktest.com. Hier besteht das Problem darin, dass die entsprechenden Datenbanken nicht so schnell aktualisiert werden, wie das z.B. bei den Social Media-Shares der Fall ist. Also eine Echtzeit-Backlink-Analyse ist mit einfachen mitteln kaum leistbar.
Das „kleine“ Editorial Metrics Cockpit
Wem das zu aufwendig wirkt, dem sei versichert: es lohnt sich. Und es gibt eine noch pragmatischere Abkürzung, bei der die Daten zwar nicht unbedingt vollständig sind, aber für die tägliche Arbeit absolut ausreichen.
Für den Chrome-Browser gibt es plug-ins (Page Analytics und Social Analytics und diverse Backlink-Checker), mit denen Google Analytics-Daten und die Social Media-Resonanz angezeigt werden kann.


