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Buchtipp: „Handbuch Online-PR“ von Ansgar Zerfaß und Thomas Pleil (Hg.)

4. Juni 2013 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Kurzverdikt: Pflichtlektüre

Untertitel: „Strategische Kommunikation in Internet und Social Web“ Auf dem Buchrücken heißt es: „Das erste umfassende Handbuch zu Herausforderungen, Konzepten und Instrumenten der Online-Kommunikation aus Sicht des Kommunikationsmanagements.“ Ob es das erste Buch dieser Art ist, vermag ich nicht zu bestätigen. Allerdings ist es als Handbuch überaus empfehlenswert, weil es wirklich einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und Forschungsstände in diesem Fachbereich gibt: Von den Grundlagen, über Themen wie Online-Monitoring, Investor Relations Online, SEO bis hin zu Storytelling im Web oder partizipative Kommunikationsformen wird ein sehr weites Feld abgedeckt, wobei die Rolle von Social Media hier ebenso beleuchtet werden wie die gute alte Corporate Website. Die unterschiedlichen Fachautoren kommen zum Teil aus dem wissenschaftlichen Bereich, zum Teil aus der sogenannten Praxis (Organisationen, Unternehmen, Agenturen). Das führt nicht zwangsläufig dazu, dass der theoretische Anspruch bei den „Praktikern“ geringer ausfällt, sondern die Beiträge wirken trotz der vielen Backgrounds sehr homogen – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Besonders ans Herz legen möchte ich die beiden einführenden Beiträge von Thomas Pleil („Kommunikation in der digitalen Welt“) und von Ansgar Zerfaß und Thomas Pfeil („Strategische Kommunikation in Internet und Social Web“), weil in ihnen das Thema Online-PR einsortiert, der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst und noch ungeklärte Fragen formuliert werden. Gleichzeitig fassen diese Beiträge zusammen, was die beiden Autoren in vorangegangenen Publikationen (derer sind zahlreich) zur Modellbildung beigetragen haben. Insofern: Ein „Must read“.  

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Buchtipp: „Social Media – Analytics und Monitoring“ von Andreas Werner

2. Juni 2013 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Kurzverdikt: Sehr empfehlenswert

Untertitel: „Verfahren und Werkzeuge zur Optimierung des ROI“

Gestern war ich in Essen unterwegs und habe mich in einem „Bricks & Mortar“-Bücherladen in die Marketing-Ecke gehockt. Zwischen „Marketing-Spitzenleistungen“ und „Kundenverhalten“ lachte mich dann dieser Titel an. Spezielle Titel zu Social Media Analytics sind im deutschsprachigen Raum mit einigen Jahren Verspätung aufgetaucht, bis vor anderthalb Jahren musste man sich hier mit Literatur zu Web Analytics allgemein oder mit englischsprachigen Werken zufrieden geben. Also habe ich nach kurzem Blättern zugegriffen.

Das Buch ist sehr aktuell (Vorwort aus März 2013) und behandelt natürlich die Themen, die man bei so einem Titel erwarten würde: Grundlagen, Metriken einzelner Social Media-Plattformen (inkl. Google plus und Pinterest), Evaluation mit Webanalyse-Tools (Fokus Google Analytics), KPIs/ROI, Monitoring-Tools und Vorgehensweise beim Monitoring.

Neben diesen Standards gibt es hier jedoch Kapitel, die eher selten behandelt werden: Im 2. Kapitel geht es um die Bewertung neuer sozialer Netzwerke: Zur Zeit, da immer noch ständig neue Player auftauchen ein sehr wichtiges, überfälliges Kapitel.

Kapitel 5 widmet sich dem Thema Scores von Klout und Konsorten. Werner stellt die Idee hinter diesen Kompositkennzahlen vor, die gut zur Identifikation von Multiplikatoren eingesetzt werden können, aber die man auch nicht überbewerten sollte.

Und in Kapitel 6 geht es um die Bestimmung der idealen Posting-Zeitpunkte. Auch ein praxis-relevantes Thema.

Insgesamt ein wichtiges Buch für jeden, der sich mit Social Media-Evaluation beschäftigt. Auch ist es ein Buch, das man gut selektiv bzw. als Nachschlagewerk nutzen kann.

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Content Marketing Conference 2013: Links und Ideen

27. März 2013 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Als Besucher der Content Marketing Conference habe ich meine Tweets (Hashtag #contentmc) gleichzeitig als persönliche Reminder betrachtet und möchte Euch hiermit eine Auswahl von Tweets bereitstellen mit guten Content Marketing-Beispielen oder Tools – oder einfach nur Ideen. Den Export der Tweets kann man übrigens gut mit dem Tool twdocs regeln:

  • Coca-Cola: 70-20-10-Strategie. 70% Content für die Massen, 20% für Nischen, 10% Hochrisikocontent.
  • #thereturn : cooles Beispiel für Themensetting via Social Media / Content Marketing
  • Best practice f. Content Marketing: Mercedes-Benz Magazin: https://t.co/rOr8ERfBfd
  • Und wie ist die Verbindung zwischen dem Print-Magazin und mb!? http://t.co/hhnd9pzP7t (mb!)
  • Nun geht es um http://t.co/VnOkX1Enla (Krüger Leben)
  • Favorited tweet von @stephantsch:Media Budget wird mittlerweile durch Promoted Posts auf Facebook aufgefressen #Krügerleben
  • Thorsten Abeln: Redaktionsleitfaden und Themenplanung Grundlage für Content-Strategie.
  • Themenplanung: Vorlauf von 12-15 Wochen Erfahrungswert. THorsten Abeln auf #contentmc
  • Beispiel wird bereitgestelt. RT @stephantsch: Schriftliches Artikelbriefing (DINA4) Seite für externe Autoren als Erfolgsrezept #contentmc”
  • Tipp des Tages: Dark Patterns. UI patterns designed to trick users.  http://t.co/dLS2zsLp6e
  • Schönes Beispiel für CM: http://t.co/5C4uEwUR0f von Vaillant.
  • Interaktive Formate: 63% nehmen Teil, 2,2 Minuten Beschäftigung, 68% Leads, 22% Conversions. Auswertung von 482 Kampagnen.
  • Es wird behauptet, http://t.co/RQH5HpQ6Zz (Animoto.com) gäbe es nicht mehr? Hmm.
  • Noch n Verbreitungstipp: http://t.co/uki5yDVF9W (Pay per Tweet)
  • B2B Content Marketing Studie 2012 zum Download hier: http://t.co/SAR6DwpYBP
  • Gemeint war die Klickrate. Weg vom Beratersprech zu den Inhalten: 64% CTR durch Videoeinsatz bei Marks & Spencer!

Danach war das Netz weg und ich habe meine Notizen per Evernote erfassen müssen. 😉

Linkliste: Relevante Presseportale

21. März 2013 · von Philipp Nilgen · 3 Minuten Lesedauer · 4 Kommentare

Wenn man Pressemitteilungen im Zuge einer PR-Kampagne veröffentlichen möchte, steht man vor der Herausforderung, unter einer Vielzahl von Presseportalen eine Auswahl zu treffen. Um diese Auswahl ein wenig einzugrenzen, habe ich unsere Linkliste der deutschsprachigen Presseportale  aktualisiert. Wie in unserer vorigen Liste mit Presseportalen wird auch hier nach kostenlosen und kostenpflichtigen Presseportalen unterschieden. Die Bedeutung und Reichweite der Portale hängt von der Relevanz für die Zielgruppe sowie von der Länge der Marktpräsenz des Portals ab. (vgl. ADENION GmbH PR-Gateway.de Presseportalreport 2013)

Kostenpflichtige Portale

Bei den kostenpflichtigen Portalen variieren die Preise stark. Die Kosten zur Verbreitung eines einzelnen Textes (ohne Bild- oder Videodaten) liegen zwischen 60,- € und 360,- €.

Kostenlose Portale

Die Liste der kostenlosen Portale besteht aus Webseiten, mit denen wir bei K12 bereits erfolgreich gearbeitet haben, und aus dem Presseportalreport 2013 der ADENION GmbH. Hier wurden die Portale nach dem PageRank, dem Alexa Rank sowie dem Gründungsjahr aufgelistet.

Was alle Portale gemeinsam haben

Alle Portale werben mit hochqualifiziertem Service, enormen Reichweiten sowie einem Pool an Fachjournalisten, Redaktionen und Social Media-Plattformen, an die der Verteiler sendet. Allerdings ist es kaum überprüfbar, wer genau der Empfänger der Mitteilung sein wird. Es ist zwar möglich, die Themenkreise einzugrenzen, in den meisten Fällen jedoch nur grob. Von daher besteht die Gefahr, dass die eigene Nachricht viel an Wirkung verliert bzw. verpufft, wenn sie an nicht relevante Empfänger versendet wird.

Den eigentlichen Einfluss gewinnt die Mitteilung jedoch durch Suchmaschinen. Richtig verschlagwortet, kann diese auch direkt für Kunden und Interessenten relevant werden. Damit die veröffentlichten Texte ihre volle Wirkung entfalten, ist es besonders empfehlenswert, die Texte im Vorfeld nach SEO-Kriterien zu verfassen.

Wer bereits Erfahrungen mit den Portalen gemacht hat bzw. wer Ergänzungen hat, ist dazu eingeladen, die Kommentarfunktion unter dem Blogpost zu nutzen!