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Buchtipp: „Social Media Handbuch“ von Daniel Michelis und Thomas Schildhauer (Hg.)

21. März 2011 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Kurzverdikt: Sehr lesenswertUntertitel: „Theorien, Methoden, Modelle“

Sie reden über den „Long Tail“? Referieren über das „Cluetrain Manifest“ oder den „Tipping Point“? Ohne die Originalwerke zum Thema gelesen zu haben? Nicht schlimm: Um sich zu den oben genannten Themen inhaltlich auf die Höhe zu hieven, bietet dieses Werk einen schönen Fundus an kurzen und prägnanten Zusammenfassung der wichtigsten Werke, die für die Fundierung der Social Media eine Rolle spielen. Im Rahmen eines universitären Projektes wurden von Studierenden die Zusammenfassungen einzelner Theorien und Modelle erarbeitet und im zweiten Buchteil mit anschaulichen Anwendungsbeispielen der Theorien garniert. Der einzige Schwachpunkt ist, dass die Summaries sprachlich und inhaltlich nicht alle ein gleich hohes Niveau vorweisen, aber im Großen und Ganzen bekommt man als Leser das Gefühl, fundiert und kompetent informiert worden zu sein. Die ideale Einstiegsdroge für den Theoriejunkie. Lesen. Die folgenden Modelle und Theorien werden behandelt:

  • Die Sprache der Neuen Medien (Lev Manovich)
  • Tipping Point (Malcolm Gladwell)
  • Das Cluetrain Manifest (Levine, Locke, Searls, Weinberger)
  • Naked Conversations (Robert Scoble, Shel Israel)
  • Die Weisheit der Vielen (James Surowiecki)
  • Here Comes Everybody (Clay Shirky)
  • Crowdsourcing (Jeff Howe)
  • The Future Of Ideas (Lawrence Lessig)
  • Wikinomics (Don Tapscott, Anthony D. Williams)
  • Was würde Google tun? (Jeff Jarvis)
  • The Long Tail (Chris Anderson)
  • Free (Chris Anderson)
  • Groundswell (Charlene Li, Josh Bernoff)

 

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100 Fragen auf dem Weg zur Social Media Implementierung: Die Karte dazu

10. Februar 2011 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar

Im Rahmen diverser Projekte haben wir Fragen gesammelt, die bei der Umsetzung eines Social Media Engagement gestellt und beantwortet werden sollten. Trotz der scheinbaren Komplexität, sind viele Fragen noch immer high level. Wir haben trotzdem versucht, so viele Aspekte wie möglich abzudecken.

Ergänzungen und Vorschläge sind daher immer willkommen. Spread the word.

Buchtipp: „Creative Research: The Theory and Practice of Research for the Creative Industries“ von Hilary Collins

31. Januar 2011 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Kurzverdikt: Lesenswert / Standardwerk

Manchmal ist doch noch besser, in Buchläden zu stöbern, als in Amazon auf die richtigen Vorschläge zu warten. Dabei bin ich in Düsseldorf vor einigen Wochen auf diesen kleinen Schatz gestossen:

In „Creative Research“ wird Industrie-/Grafik-/Informations-/Web-Designern und anderen Agenturheinis Handwerkszeug in Richtung Analyse- und Forschungsmethoden vermittelt. Also wie kommt man zu Einsichten über Verwender, User, Rezipienten? Wie geht man vor? Welche Datenerhebungsmethoden gibt es? Wie strukturiert man Desk Research? Wie funktioniert ein Usability Test? Wie präsentiert und bewertet man seine Ergebnisse? Das komplette Programm von der Problemdefinition bis zur Formulierung von Empfehlungen.

Das vermittelt das Werk ganz zielgruppengerecht mit einer schönen, klaren und durchdachten Gestaltung, die das Blättern und Nachschlagen darin zu einer Freude macht.

Da die Researchmethoden nicht nur für Kreative relevant sind, ist das Werk problemlos für jedermann von Nutzen – vom Berater bis zum Ingenieur.

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Buchtipp: „Social Media Relations“ von Bernhard Jodeleit

22. Januar 2011 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Kurzverdikt: Lesenswert

Im „Leitfaden für erfolgreiche PR-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0“ versucht Bernhard Jodeleit den Einstieg in das Thema aus einer PR-Perspektive zu vermitteln, weg vom „Besser verkaufen durch Social Media-Hype“ hin zu einer Perspektive, aus der es mehr um einen längerfristigen Beziehungsaufbau geht – das, was PR angeblich so gut kann (so wird behauptet).

Das Buch ist flüssig geschrieben und hinterlässt durch die zahlreichen Checklisten, das Glossar und zahlreichen Tipps zu Tools einen praxis-relevanten Eindruck.

Inhaltlich wird (kurz!) das Phänomen Web 2.0 beschrieben, um dann auf Risiken, Nebenwirkungen und Chancen einzugehen. Die Kapitel zu Social Media Monitoring und Strategieentwicklung empfand ich als etwas schwachbrüstig, aber evtl ausreichend für einen Einsteig. Die eher praxisorientierten Kapitel zu Corporate Blogging, Twitter in der Unternehmenskommunikation, Xing und Facebook, Kristenkommunikation, etc. sind sehr inspirierend und vermitteln immer wieder neue Einsichten.

Für PR-Praktiker auf jeden Fall der passende Einstieg ins Thema. Eine Alternative dazu wäre noch Klaus Ecks Buch „transparent und glaubwürdig“, das wir in den nächsten Wochen vorstellen werden (sind noch beim Lesen).

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Wikipedia-Engagement von Unternehmen

18. Januar 2011 · von Melanie Schwarz · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Am Samstag feierte die Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ ihr zehnjähriges Jubiläum! Anfangs sehr basisdemokratisch (hier ein Spiegel-Artikel zu den Anfängen der Wikipedia) scheint die Online-Enzyklopädie mittlerweile ein undurchsichtiger Dschungel aus Relevanzkriterien für Artikel, Bearbeitungsregeln und Nutzerhierarchien geworden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: In der Tat ein durchaus verwirrender Kosmos. Weiterlesen →