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Buchtipp: „Marketing 3.0“ von Philip Kotler

8. Januar 2011 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Untertitel: From products to Customer to the Human SpiritCo-Autoren: Hermawan Kartajaya, Iwan SetiawanKurzverdikt: LesenswertVorab: Das „3.0“ versteht sich in keiner Weise als bezogen auf das „Web 2.0“, wie ich es erwartet hatte. Während „Marketing 1.0“ das produkt- bzw. produzenten-orientierte Marketing sein soll, ist „Marketing 2.0“ das abnehmerorientierte. Mit „Marketing 3.0“ bezeichnen die Autoren das Marketing im Zeitalter der „Teilhabe und des kollaborativen Marketings“.Was steckt dahinter? Marken gehören mehr und mehr den Kunden, verantwortliches Handeln und Werte spielen mehr und mehr eine Rolle für den Erfolg eines Unternehmens. Marken müssen nicht nur die Ration, sondern auch das „Herz“ und den „Geist“ ansprechen. Daher gehört ein langfristiges, werteorientiertes Marketing fest in der Unternehmens-DNA verankert werden. So die Kurzfassung. Und darum geht es in den ersten, spannenden 50 Seiten. Danach wird es fad: Im Abschnitt „Strategy“ (70 Seiten) geht es darum, wie wichtig es ist, das Paradigma bei unterschiedlichen Stakeholdern zu verankern, also bei Mitarbeitern, den Partner, den Shareholdern. Wie man das macht, wird eher oberflächlich angekratzt.Im letzten Abschnitt „Application“ (50 Seiten) geht es – neben ein paar Fallbeispielen – um die Herausforderungen im aufstrebenden Märkten und wie man Nachhaltigkeit erreicht.Die letzten beiden Abschnitte sind eher alter Wein in neuen Schläuchen. Die Argumente kennen wir aus Publikationen rund um CSR eigentlich schon ganz gut. Gelebt wird es häufig leider noch nicht.Aber für den ersten Abschnitt lohnt sich das Buch eigentlich schon.

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Zur Popularität und Verbreitung von Viral Videos

20. Dezember 2010 · von Melanie Schwarz · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Der Werbefilm „Mehlhände“ von Lieken Urkorn ist das beste virale Werbevideo 2010. Dies ist das Ergebnis eines Rankings des Video-Vermarkters Goviral. Für die Bewertung wurden Kriterien wie Kreativität, Emotionalität, Relevanz, aber auch Klickrate und View-to-End-Rate herangezogen. Einen Überblick über die Top-10-Spots findet man hier.

Doch wie verbreiten sich Viral Videos eigentlich? Und wer schaut sie an? Weiterlesen →

Webmonitoring: net-clipping im Test

30. November 2010 · von Melanie Schwarz · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Online-Monitoring ist mittlerweile unverzichtbar für Unternehmen. Unter den unzähligen Anbietern das für sich passende Tool zu finden scheint dabei nicht so leicht zu sein. Am besten: Selber testen. Das habe ich getan, und zwar das Webmonitoring-Tool „net-clipping

Was das Tool kann… Weiterlesen →

Buchtipp: „Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, Xing & Co.“ von Reto Stuber

15. November 2010 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 3 Kommentare

Kurzverdikt: Lesenswert

Der knallige Titel mit dem knalligen Titelbild haben mich erst mal abgeschreckt. Die ersten Kapitel mit der üblichen Einleitung, wie wichtig Social Media seien und teilweise bekannten Fallbeispielen haben diesen Ersteindruck erst einmal bestärkt.

Dann aber: So ab Kapitel 5 fängt das Buch an, sich richtig zu lohnen. Schritt für Schritt liefert Reto Stuber eine Anleitung (ja!) für ein eigenes Social Media Engagement. Vom selbstgebauten Social Media Dashboard, über die eigene Facebook-Seite bis hin zum Engagement auf Xing. Sehr praxisorientiert und unglaublich vielen Tool-Tipps. Zum Durchackern und ausprobieren, also eine wirkliche Handlungsanleitung.

Das Buch ist flüssig zu lesen und reichhaltig illustriert. Es ist sehr aktuell (z.B. Facebook Places schon drin), leider fehlt so was wie ein Risiko-Beipackzettel. Die neuesten rechtlichen Fallstricke, die bei der Nutzung des Facebook OpenGraph auftauchen können, werden leider noch nicht behandelt.

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Buchtipp: „The hidden power of social networks“ von Rob Cross und Andrew Parker

9. November 2010 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Untertitel: „Understanding how work really gets done in organisations“

Kurzverdikt: Unbedingt empfehlenswert

Nein, hier geht es um echte Soziale Netzwerke, nicht die digitalen Pendants. Es geht um organisationsinterne Beziehungen und es geht darum, wie diese Beziehungen mit der Methode der Sozialen Netzwerkanalyse veranschaulicht, analysiert und verbessert werden können.

Die Einsatzbereiche reichen dabei von der Organisationsentwicklung, über Innovationsmanagement, Veränderungsmanagement bis hin zur Internen Kommunikation.

Und in Bezug auf den Einsatz von SNA in diesem Umfeld ist das Buch inzwischen ein Standardwerk. Es informiert über Ansätze, Methode, Schlüsselbegriffe umfassend, anschaulich (viele Beispiele und Soziogramme) und liefert sogar Checklisten und Fragebögen mit.
Zwar wird noch nicht auf Softwarelösungen, die es heute zuhauf gibt, eingegangen, aber auf die Basics.
Es wird auch darauf eingegangen, wie die Erkenntnisse genutzt werden können: Was macht man mit „Bottlenecks“, wie fördert man „information brokers“? Welche Rolle spielt Vertrauen? Etc..
Ich habe relativ viel zu Ethnographie und Netzwerkanalyse (zwei vom Erkenntnisinteresse her verwandte, aber nicht nah verwandte Themen) in Organisationen gelesen. Dieses Buch hat mir bisher am besten gefallen.