Buchtipp: „Designing Web Navigation“ von James Kalbach
9. August 2009 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Untertitel: „Optimizing the user experience“ Kurzverdikt: Sehr empfehlenswert Wenn es ein Referenzwerk zum Thema „Web(site) Navigation“ geben sollte, das ist es. Dermaßen strukturiert und systematisch (und übersichtlich gestaltet) werden hier alle möglichen Navigationsprinzipien und -systeme erläutert und illustriert (Teil 1 des Buches). Im zweiten Teil des Buches wird ein „Fragework for Navigation Design“ vorgestellt, das sich aus den Schritten Evaluation, Analyse, Architektur, Layout und Präsentation zusammensetzt, den meisten Konzeptionern jedoch nicht fremd sein sollte. Im dritten Teil wird auf spezifische Themenfelder eingegangen: Suche und Navigation, Social Tagging und Navigation in Rich Media. Für jeden Webkonzeptioner, Webdesigner und Webberater ein „Must-read“.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenBuchtipp: „Das Mobile Web“ von Tom Alby.
6. August 2009 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Kurzverdikt: Lesenswert.
Tom Alby, Autor von „Web2.0“ hat nun im Hanser-Verlag ein weiteres Werk herausgegeben, das sich dem mobilen Web widmet. Geeignet ist es sowohl für thematische Einsteiger, die sich der Entwicklungsgeschichte, den technischen Hintergründen (z.B. Standards) und der Entwicklung für das mobile Web interessieren. Es wendet sich darüber hinaus an Web-Entwickler, die sich damit beschäftigen, Webanwendungen mobilfähig zu gestalten.
Inhaltlich gliedert es sich in fünf Abschnitte:
- Was ist das Mobile Web? Hier geht es um eine erste Standortbestimmung und um die Erläuterung von Übertragungsstandards.
- Wie das Mobile Web unser Leben verändert wird. Stichworte: Veränderungen im Bereich Mobilfunk (Location based services, mobile tagging, bluetooth marketing), Herausforderungen für die Verbreitung des Mobilen Webs, Technology Adoption Lifecycle. Die Überschrift ist daher evtl etwas irreführend. Wer sich mit diesem Thema „wie sich das Leben verändern wird“ auseinandersetzen möchte, dem sei Howard Rheingolds „Smart Mobs“ empfohlen.
- Geschäftsmodelle im Mobile Web. Stichworte: Hersteller, Werbung, Geschäftsmodelle jenseits der Werbung.
- Entwickeln für das mobile Web. Das umfangreichste Kapitel. Konkret genug, um in das Thema „Mobile Web Entwicklung“ einzusteigen.
- Die Zukunft. Oder: Wann kommt das Mobile Web? (Ich dachte, es sei schon da).
Das Buch ist sprachlich locker und gut lesbar geschrieben. Einige Code-Beispiele, Entwickler-Interviews und zahlreiche Screenshots veranschaulichen die Themen. Insgesamt ist das Buch gut als Wochenendlektüre zu schaffen und hilft einem, beim Thema „Mobile Web“ auf einen aktuellen Stand (Anfang 2009) zu kommen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Studie zu Politik & Web 2.0
23. Juli 2009 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Die Psychologin Astrid Jansen bittet zur Fragebogen-Couch:
Worum geht es?
„Diese wissenschaftliche Studie beschäftigt sich mit der Beurteilung von Wahlkampfkommunikation durch die Wählerinnen und Wähler. Die letzten Wahlen haben gezeigt, dass Medien im Wahlkampf immer wichtiger werden. Im Rahmen meiner Dissertation interessiert mich die Rolle der Medien bei der Bundestagswahl 2009.“
Buchtipp: „Erfolgreiche Online-PR“ von Rainer Bartel
6. Juli 2009 · von Jörg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Untertitel „Mehr Verkaufserfolg durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit im Web“.
Kurzverdikt: Sehr lesenswert.
Manchmal ist es gut, einem Buch trotz unpassendem Untertitel eine Chance zu geben, denn für mich ist PR weniger ein Vertriebsinstrument („Verkaufserfolg“) als ein Mittel zum langfristigen Aufbau von Stakeholder-Beziehungen und zum Aufbau einer guten Reputation und eines Images.
Zielgruppe sind jene, die dem Thema neu gegenüberstehen oder jene, die sich mit bereits mit klassischer PR auskennen und sich nun mit dem Spielfeld Online-PR befassen wollen.
Zum Inhalt:
Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung dazu, was PR eigentlich ist. Hier werden vor allem diejenigen angesprochen, die sich mit dem Thema gar kaum auskennen. Und schnell wird klar, dass es bei dem Thema eben um mehr als „nur“ Verkaufserfolg geht.
Danach (Kap. 2) geht es um die „Spielfelder“ der Online-PR: Wo findet diese statt? Begonnen (!) wird Diskussionsforen, Wissensplattformen, Social Networks, Blogs. Meiner Meinung nach das beste Kapitel im Buch, zum Glück auch das umfangreichste. Etwas kurz kommt hier das Thema „Online Media Relations“, d.h. die Arbeit mit „klassischen“ redaktionellen Onlinemedien.
Im Kap. 3/4 geht es um die Unternehmenswebsites (z.B. wie aufwendig wird das Pflegen eines eigenen Blogs?), eine Einführung in SEO, Tipps zur Domainfindung usw..
Abgerundet wird das ganze durch ein umfangreiches Glossar und vielen Literatur- und Linktipps.
Illustriert werden die Überlegungen an konstruierten – und gut durchdachten – Beispielen aus dem Mittelstand (Rechtsanwaltskanzler, Möbelfirma, Handwerksbetrieb usw.).
Gut:
An dem Buch hat mir gefallen, dass es sehr praxisorientiert aufgebaut ist. Jemand, der sich in das Thema einarbeitet, bekommt gesagt, welche Arbeitsschritte konkret für bestimmte Aufgabenstellungen (z.B. Kontakte zu Bloggern aufbauen, Presseverteiler) sinnvoll sind und welche Fehler es zu vermeiden gilt. Selbst scheinbar selbstverständliche Themen (z.B. wie finde ich heraus, welche Stakeholder für mich relevant sind?) werden systematisch und praxisorientiert anhand von gut verständlichem Text und anschaulichen Grafiken aufbereitet. Auch für schon erfahrenere Online-PR-Fuzzies hält das Buch noch einige nützliche Tipps bereit.
Ich werde dieses Buch bei meinem nächsten Online-PR-Seminar an der FH Köln als Grundlage nehmen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Medienwandel mal plastisch
1. Juli 2009 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · 3 Kommentare
Schöne Darstellung zu Veränderungen und Phasen in der jüngeren Mediengeschichte – gefunden bei Steve Rubel.
Lustig fand ich übrigens, dass er parallel zu meiner gestrigen leicht schiefen Real Life/Social Media-Allegorie ebenfalls ein Zitat bringt, das Social Media Consulting als eine Form von Coaching definiert – „Social media consultants are this year’s life coach“ – und sich da jemanden mit etwas weiterem Horizont wünscht. Volle Zustimmung.