Tipps

Social Software für Idioten

3. April 2008 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner Beim Durchschauen dieser wunderbaren Auflistung von kostenlosen Online-Weiterbildungsangeboten („More than 100 Free Places to Learn Online – and Counting“) bin ich auf diese Juwelen von Commoncraft gestossen (die sicherlich dem einen/ anderen schon bekannt sind, aber ich kannte sie noch nicht):

Das Besondere an den Videos ist, dass sie die Essentials der jeweiligen Anwendung sehr anschaulich trickfilmartig – eine Mischung aus Stop-Motion-Video und Realtime-Video – aufbereiten und dabei noch sehr unterhaltend betont sind. Eine Kostprobe:
Copyright: Commoncraft

Corporate Blogs: Wer liest und warum?

19. März 2008 · von Carina Waldhoff · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autorin: Carina Waldhoff 

Das PR-Journal weist auf eine interessante Schweizer Abschlussarbeit hin: Dominik Schneider und Mathias Tanner haben sich damit beschäftigt, wer Corporate Blogs wie und warum rezipiert (Link zur 32-seitigen Executive Summary hier). Dass ein guter Corporate Blog sich nicht wesentlich von anderen „guten“ Blogs unterscheidet, überrascht nicht. Wer in UK-Abteilungen mit dem Gedanken eines solchen Mediums schwanger geht, sollte sich aber ihre Kernaussagen zum Thema „Meinungsführerschaft“ auf der Zunge zergehen lassen:

„Da die starken Opinion Leaders eine signifikant höhere Nutzungsfrequenz haben, wird diese Zielgruppe besonders gut erreicht. Ausserdem schreiben die starken Opinion Leaders der untersuchten Stichprobe häufiger Kommentare als die schwächeren Opinion Leaders. Überproportionales Feedback dieser besonders stark involvierten Nutzergruppe ist demnach gegeben. Betrachtet man Opinion Leaders als guten indikator für Zukunftstrends und als repräsentative Vertreter einer anvisierten Zielgruppe, so können sie als ideales Barometer für das Image eines Unternehmens, neue Geschäftsideen, Strategien, Produkte, Dienstleistungen oder Kundenbedürfnisse fungieren.

Weiter hat sich gezeigt, dass unter den Weblog-Besitzern ein signifikant höherer Anteil an starken Opinion Leaders besteht, beziehungsweise der durchschnittliche Grad an Meinungsführerschaft unter den Bloggern signifikant höher ist als unter den Nicht-Bloggern. Führt man sich die enorme Wirkungsfähigkeit der Online-Mundpropaganda in der Blogosphäre vor Augen, so liegt die Vermutung nahe, dass diese „neuen Meinungsmacher“ Artikel, Einträge und Themen aus Corporate Blogs in ihre eigenen Weblogs übernehmen. Indem sie sich auf den Corporate Blog referenzieren, sorgen sie aus reiner Eigendynamik für eine weitere Verbreiterung des Gedankengutes und somit für die Steigerung des Bekanntheitsgrades der bloggenden Firma.“

Unbedingt lesen!

Fundstücke zu Social Media News Release, Blogger Relations und Online-Geschäftsberichten

13. März 2008 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner

Bei Brian Solis gefunden:

  • Definitive Guide to Social Media Releases. In meinem Browser leider mit Zeichendarstellungsfehlern, aber alles Wichtige ist hier zusammengetragen worden.
  • ebook: Customer Service: The Art of Listening and Engagement Through Social Media.
  • ebook: A guide to blogger relations.

Und bei Dominic Jones: Great online annual reports of 2008 — Part 1. Highlight: Die interaktive Chartdarstellung im BASF-Report.

Linkliste: Blogs zu „Enterprise 2.0“

12. März 2008 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 8 Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Im Laufe meiner Recherchen haben sich eine Anzahl von Blogs angesammelt, die sich schwerpunktmässig mit Web 2.0 in Organisationen (Enterprise 2.0) beschäftigen und die ich regelmässig lese. Die Links möchte ich gerne mitteilen und bin sehr dankbar für weitere Tipps:

  • Business 2.0. Von Andrea Back,Uni St. Gallen.
  • Change 2.0. Neue Medien im Change Management. Ein Forschungs-Weblog.
  • Column 2. Von Sandy Kemsley. Hauptsächlich kommentierte Links. (So wie dieser Beitrag hier)
  • Column Two. Vom Australier James Robertson, der Schwerpunkt liegt aber eher auf Knowledge und Content Management.
  • Enterprise 2.0 Evangelist. Von Scott Gavin. Britischer E2.0-Berater.
  • Enterprise Web 2.0. Von Dion Hinchcliffe. Ein sehr renommiertes Blog zum Thema.
  • Frogpond. Von Martin Koser, Unternehmensberater aus Deutschland.
  • GrowYourWiki: Stewart Mader´s blog on wiki patterns. Wie der Name schon sagt…
  • The Impact of Information Technology (IT) on Business and their leaders. Von Andrew McAfee, quasi dem Erfinder des Begriffs „Enterprise 2.0“.
  • Injelea. Sehr aktives, deutschsprachiges Blog zum Thema von Frank Hamm.
  • IntranetBlog.com. Mit vielen Beiträgen zum unternehmensinternen Einsatz von Web2.0.
  • Ross Mayfield´s Weblog. Ross Mayfield ist Chef von Sociatext, einem führenden Wiki-Software-Anbieter.
  • Trends in the living networks. Von Ross Dawson.
  • Workplace Blog with an edge. In letzter Zeit leider unregelmäßig gepflegt.
  • Zungu Blog von Cedric Weber, einem Wiki-Consultant aus Esslingen. Deutschsprachig.

Basistexte zu Social Software: Netzwerktheorie und ein bisschen Spieltheorie

7. März 2008 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Ich habe mich heute mal wieder bei Altmeister Howard Rheingold (rheingold.com) herumgetrieben und habe mich dabei auf dessen Lehrauftragsseite wiedergefunden – Rheingold gibt derzeit in Berkeley ein Seminar zum Thema „Virtual Communities/ Social Media“. Die Seite ist eine Fundgrube für Links/ Hinweise zu Texten, die sich mit grundlegenden Problemen von Social Software alias Web2.0 auseinandersetzen. Als besonders beachtenswert erschienen mir:

  • Mark Granovetters „The Strength of weak ties: A network theory revisited“. Ein soziologischer Klassiker aus dem Jahre 1983, bei dem um die „schwachen Beziehungen“ zwischen Menschen bzw. Gruppen von Menschen geht. Jemand kennt jemanden, der jemanden kennt, etc.. Mithin das Konzept, auf dem unsere heiss geliebten Social Networks von Xing bis Facebook implizit basieren.
  • Ein bisschen Spieltheorie und Soziale Dilemmata mit Peter Kollock:
    • Social Dilemmas: The Anatomy of Cooperation“ von 1998.
    • „The economies of online cooperation: Gifts and Public Goods in Cyberspace“ von 1999.
    • In beiden Beiträgen geht um das Spannungfeld zwischen individueller und kollektiver Rationalität: Warum machen wir freiwillig bei Gruppenarbeiten wie Wikipedia mit, wo wir doch genauso gut trittbrettfahren könnten? Was motiviert uns, „etwas von uns zu geben“, wo es doch auf den ersten Blick rationaler wäre, egoistisch zu sein? Welche Strategien sind denkbar, um dem Public Goods Dilemma oder dem Commons Dilemma entgegenzuwirken?
  • Und zuletzt Trebor Scholz´„A history of the Social Web“ von den Vorläufern bis in den Herbst 2007. Schön auch die Zeitleiste, die man sich als PDF herunterladen kann.