Handbook for Bloggers and cyber-dissidents
29. September 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner Den Hinweis habe ich im netzjournalist gefunden: Das kostenlos downloadbare „Handbook for Bloggers and cyber-dissidents“ von „Reporters without borders“ (Hier downloaden als PDF-Datei) Im 88-seitigen Handbuch geht es um Themen, wie Grundlagen des Bloggen, Sprache, Ethik, Technik, Zensur und Anonymität, ergänzt durch persönliche Erfahrungen von Bloggern. Sehr lesenswert, eben auch mal aus einer Nicht-Business-Perspektive.
Global PR Blog Week 2.0: Läuft noch
23. September 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Die http://www.globalprblogweek.com/ ist heute noch im Gange und es gibt auf der Website einiges zu lesen. Empfehlen möchte ich insbesondere:
- Blogs and public relations firms – challenges, resistance, opportunities. Interviews mit Richard Edelman, Rob Key und Jim Horton. Darin geht es um die Frage, inweiweit Blogs in der PR verbreitetes Gedankengut sind. Fazit: Noch nicht sehr weit verbreitet, es gibt einiges nachzuholen. PR-Menschen sind konservativ.
- Why ethical PR bloggers can’t tell the truth von Philip Young, University of Sunderland. Hier geht um den Zusammenhang von Blogs, Ethischer PR und Corporate Responsibility. Er versucht hier eine realistische Einschätzung, inwieweit Blogs wirklich zur Transparenz von Prozessen beitragen können. Klingt sehr vernünftig und „down to earth“.
The Global PR Blog Week 2.0
14. September 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Ich will mich ja gar nicht in die hohe Zahl von Bloggern einreihen, die ausschließlich selbstreferentiell über das Bloggen schreiben. Gleichwohl scheint mir die Art und Weise, die Veranstaltung The Global PR Blog Week 2.0 abzuhalten (online, im Blog) als auch die Themen (über Tools, Anwendungen und Kommunikationsthemen) höchst interessant. Mal sehen, wie es da abgeht… Gibt es abends auch Caipirinhas?
An der Veranstaltung teilnehmen kann man zwischen dem 19. und dem 23. September hier: http://www.globalprblogweek.com/
Der PR-Erfolg ist nicht wichtig!
25. August 2005 · von Jörg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar
Autor: Jörg Hoewner
PR-Blogger Klaus Eck hat auf den von news aktuell und Mummert Communications erhobenen aktuellen PR-Trendmonitor hingewiesen (PR-Leute schauen auf Blogs). Interessanter als das Blog-Thema fand ich die Umfrageergebnisse zum Thema PR-Erfolgskontrolle und dessen Bedeutung für die PR:
Demnach ist fast jeder zweite Befragte (Pressestellen und Agenturen) der Meinung, dass der Erfolg von PR und Pressearbeit nicht oder nur eingeschränkt messbar ist. Passend dazu ist die quantitative Erfolgskontrolle (Clippings zählen) immer noch weiter verbreitet als die qualitative Kontrolle (z.B. qualitative Medienresonanzanalyse). Werbeäquivalenzanalysen halten noch weniger Profis für sinnvoll.
Dazu passt, dass nur „knapp jeder vierte Pressesprecher seinen Erfolg ständig gegenüber der Geschäftsleitung dokumentieren“ muss. Oder 36% nur „Zeit zu Zeit“, bzw. 13% nie ((Die Grafik dazu). Sic! Glückliche Pressesprecher.
Dazu passt auch, dass knapp 53% der Agenturmitarbeiter die Evaluation bei der Planung/Steuerung der PR nicht oder fast nicht berücksichtigen. Im Klartext: Es ist häufig egal, was die PR wirklich bringt. Lieber konzipiert man im luftleeren Raum aus dem Bauch oder aus „der Erfahrung“ heraus rum, als dass man kritisch überprüft, was man macht.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass leider viele Kunden gerade für die Evaluation dann nicht mehr das Budget freigeben. Da fehlt vielleicht auf allen Seiten noch der gewisse Druck.
Daraus ziehe ich mal provokant folgende Schlüsse:
_Viele Profis haben sich mit dem Thema nicht tiefergehend beschäftigt oder nur sehr oberflächlich
_Kommunikation wird nicht wirklich ernst genommen, sonst würde man eben auch (aus Sicht eines Vorstands z.B.) wissen wollen, was die eingesetzten Budgets bringen oder nicht bringen
_Es ist lästig, sich mit dem Erfolg/Misserfolg der eigenen Maßnahmen zu beschäftigen: Es ist schöner, bunte Kampagnen zu planen und umzusetzen
_Oder: ICH habe keine Ahnung und liege mit meiner Einschätzung falsch
Hoffnungsvoll ist, dass immerhin gut die andere Hälfte der Befragten das Thema wichtiger nehmen.
Buchtipp: Christian Eigner, Helmut Leitner, Peter Nausner. Ursula Schneider: Online-Communities, Weblogs und die soziale Rückeroberung des Netzes
7. August 2005 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Kurzverdikt: Lesenswert
Dieser Band widmet sich dem Thema „Online Communities“ weder primär aus einer wirtschaftlichen, noch aus einer soziologischen Perspektive, sondern – irgendwie – dazwischen. Was macht Communities aus? Wie konstituieren sie sich als soziales System? Warum funktionieren manche und manche nicht? Welches sind Motivatoren für Mitglieder solcher Communities und was kann schief gehen? Kann man Geld damit verdienen? Was ist ihr ökonomischer Wert?
Geschrieben von Leuten, die nachweislich erfolgreich Communites initiiert haben und die sich gleichzeitig intensiv Gedanken über das Wesen solcher Communities gemacht haben.
Das Thema Weblogs wird nur kurz behandelt (auf ca. 10 Seiten): Dadurch, dass der Text 2003 geschrieben wurde, ist er noch unberührt vom aktuellen Hype um das Blogging. Der Beitrag erhellt die Medieneigenschaften von Blogs und wie diese auf die Inhalteproduktion wirken und wiederum beeinflusst werden. Kurz, erhellend.
Das Buch ist als „FastBook“ konzipiert, d.h. man schafft es, es in kurzer Zeit zu lesen, weil es nicht sehr umfangreich ist. Das Format passt in eine Jackentasche und es eignet sich hervorragend als U-Bahn-Lektüre.
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