Veränderungskommunikation

IT Change Prozesse erfolgreich meistern – mit professioneller kommunikativer Begleitung

1. April 2015 · von Katrin Greven · 7 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

IT Change Prozesse sind für Unternehmen eine echte Herausforderung. Wie reagieren Mitarbeiter auf eine bevorstehende IT-Umstellung? Welche Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein, dass Mitarbeiter die Veränderung mittragen und nicht blockieren? Wie sieht eine effektive kommunikative Prozessbegleitung aus? Welche Maßnahmen helfen bei der der Umstellung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der vorliegende Beitrag.iStock_000077945375_Medium

„Bitte nicht schon wieder. Jetzt hab ich mich grad ans alte System gewöhnt“, so laut Change Managern eine Standardreaktion von Mitarbeitern auf die Ankündigung einer Veränderung im Bereich IT. Egal, ob es sich um eine komplette Neueinführung, um eine Harmonisierung bestehender SAP Infrastrukturen oder um Updates handelt: Bei den wenigsten Betroffenen löst die Nachricht Freude aus. Da wird auch gerne mal vergessen, dass Ungereimtheiten im bestehenden IT-System schon lange nerven oder Arbeitsabläufe unnötig verkomplizieren. Man hat sich halt irgendwie arrangiert und Behelfslösungen tun es auch. Weiterlesen →

Gesundheitliche Aufklärung im Social Web

25. März 2015 · von Jörg Hoewner · 7 Minuten Lesedauer · 4 Kommentare

Pilotprojekt Social Media im Gesundheitswesen: Für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA untersuchten wir gemeinsam mit den Research-Spezialisten von ComX, wie sich das Social Web im Rahmen der gesundheitlichen Aufklärung nutzen lassen.

Ist die Social Community offen für eine staatliche Institution? Haben Botschaften der gesundheitlichen Aufklärung in Blogs, Foren und auf Facebook eine Chance? Trifft man hier Zielgruppen, die mit klassischen Maßnahmen schwer erreichbar sind? Die BZgAhat vor zwei Jahren ein Pilotprojekt angestoßen, um ihre digitalen Gesundheitsinformationen auf den Websites familienplanung.de und loveline.de systematisch mit Social-Media-Maßnahmen zu verknüpfen – und die Ergebnisse auszuwerten. Das 2014 beendete Projekt untersuchte Möglichkeiten, mit Zielgruppen in Kontakt zu kommen und sie inhaltlich zu beteiligen. Im Fokus stand die Frage, was Social Media für die gesundheitliche Aufklärung bedeuten kann. Weiterlesen →

Das Mitarbeitermagazin im Change-Prozess: Mission impossible?

26. November 2014 · von Katrin Greven · 6 Minuten Lesedauer · 3 Kommentare

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Leider werden immer noch zu viele Mitarbeitermedien in Deutschland als Propagandaorgan der Unternehmensführung missbraucht. Es wird zwar in der Theorie davon gesprochen, dass die Mitarbeiter „abgeholt“ und „mitgenommen“ werden müssen – ganz besonders natürlich in Veränderungssituationen. Was genau das aber heißt, wie der hehre Anspruch in die Tat umgesetzt werden kann, spielt oft nur eine untergeordnete Rolle. Vor einigen Jahren durfte ich für ein im Change Prozess aufgesetztes Mitarbeitermagazin schreiben, das mich ins Epizentrum dieses Konflikts führte.

Schöne neue Welt

„Die Fusion der Abteilungen muss viel positiver dargestellt werden“, so damals die Reaktion aus der Unternehmenskommunikation auf meinen letzten Artikel. Wieder mal zu wenig Euphorie! Die Zusammenlegung der beiden Units hatte zwar Stellen gekostet. Das aber solle bitte unter den Tisch gekehrt werden bei der neuerlichen Überarbeitung. Oder zumindest dezent „versteckt“ – zwischen all den guten Nachrichten. Es sollten bitte die kostbaren Synergien und die schöne neue Welt gefeiert werden.

Stell Dir vor es ist Change und keiner geht hin

Nicht ganz so begeistert über die Abteilungsfusion war der Mitarbeiter, mit dem ich kurz vor dem Feedback-Gespräch mit der Unternehmenskommunikation telefoniert hatte. Mein Draht zur Basis berichtete, dass er die Arbeit eines abgefundenen Kollegen zusätzlich übernehmen muss. Außerdem vermisse er ihn auch persönlich, schließlich habe man eine ganze Weile „an der selben Front gekämpft“. Schon am Sprachbild war zu erkennen, dass es offenbar klar getrennte Mannschaften gab. Zum einen die Mitarbeiter, die sich ausgeliefert fühlten und zum anderen das Management, das den Prozess schlecht oder unzureichend kommunikativ begleitete. Weiterlesen →

Website-Inhalte kostenlos bekannter machen – Eine (kleine) Anleitung

3. September 2014 · von Jörg Hoewner · 4 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Sie wollen Ihre Website bekannter machen (wenn nicht, ein Lesetipp: Website Entwicklung Den Nutzer verstehen Eine kleine Einleitung)? Sie haben interessante Inhalte? Dann geht es darum, für diese Inhalte entsprechend Aufmerksamkeit – zusätzliche Nutzer – zu erzeugen. Damit Ihrer Website Aufmerksamkeit zukommt, macht es Sinn, an anderen Stellen im Web Spuren zu legen, damit man Sie findet.

  1. Für die Vermarktung von Websites sollte man mit den Standards anfangen: Die URL – Ihre Webadresse – gehört in alle Publikationen, Druckwerke, auf das Briefpapier, die Visitenkarte. Sie gehört in die E-mail-Signatur. Je nach Thema passend, ist es sinnvoll, die direkten Adressen von einzelnen Informationen direkt in einzelne Druckwerke zu platzieren: Beispielsweise, wenn Sie eine Checkliste zur richtigen Ernährung anbieten und diese auf der Website zu finden ist, ist es sinnvoll, in der analogen Informationsbroschüre prominent darauf hinzuweisen.
  2. Pressemitteilungen werden in der Regel an einen festen Presseverteiler ausgesendet. Journalistisch relevante Informationen wie z.B. Studien können Sie im Abspann nach der sogenannten Boilerplate unterbringen. Online gibt es viele Möglichkeiten, Pressemitteilungen zu verbreiten, viele davon kostenlos. Eine Übersicht finden Sie hier: https://www.moderne-unternehmenskommunikation.de/tipps/linktipps/linkliste-relevante-presseportale/
  3. Ihre Website sollte Open Directory aufgelistet werden http://www.dmoz.org : Eine Anmeldefunktion finden Sie oben in der Menüzeile. Die Anmeldung wird es etwas dauern, da das Projekt von Freiwilligen bearbeitet wird.
  4. In dieser Art gibt es zu Ihrem Thema oder zu Ihrer Branche mit Sicherheit Verzeichnisse oder Linklisten. Diese können Sie per Suche recherchieren und die jeweiligen Betreiber bezüglich einer Verlinkung zu Ihrer Seite kontaktieren. Unserer Erfahrung nach sind die meisten Betreiber offen, in den meisten Fällen machen die das sogar kostenlos.
  5. Soziale Medien (besonders Facebook und Twitter) sind ein idealer Kanal, um Inhalte zu kommunizieren, in dem Sie dazu posten. Daneben sollten Sie weniger bekannte Plattformen nicht vergessen. Die Plattformen Scribd, Issuu.com und Slideshare.com eignen sich besonders zum Einstellen von Präsentationen, Broschüren, Studien, Checklisten – allem, was sich in Form einer PDF-Datei darstellen lässt. Das Einstellen hier ist wiederum einen Post auf Twitter oder Facebook wert.
  6. Sie sind auf einem Event oder einer Konferenz als Aktiver oder gar als Sponsor? Sorgen Sie dafür, dass Sie dort aufgeführt und ein Link, am besten noch mit Logo, auf Ihre Website gesetzt wird.
  7. Vernetzen (verlinken) Sie sich mit anderen, die ähnliche Interessen verfolgen.
  8. Sharing: Richten Sie auf Ihrer Seite eine Funktion ein, dass Nutzer die jeweilige empfehlen können: Per E-mail, per Facebook, per Twitter  und Google plus
Denken Sie bei allen Vermarktungsaktivitäten daran, dass es am Ende nicht nur darum geht, die Nutzer auf Ihre Seite zu bekommen. Spätestens dort zählen nutzwertige und attraktive Inhalte. Ohne diese kommen Nutzer maximal 1 mal – und dann nie wieder.

Ein Shitstorm-Simulator im Einsatz

24. Juni 2014 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

„Shitstorms“ gehörte vermutlich 2013 zu den meistbemühten Begriffen in der Branche. Dahinter steckt die grundsätzlich berechtigte Befürchtung, dass aus negativen Diskussionen in Foren, auf einer Facebook-Seite oder via Twitter eine heftige Eigendynamik von kritischen Posts entsteht.

Unternehmen stehen hier vor dem Problem, dass sie entweder nicht die Ressourcen und Prozesse haben, um mit der Menge der Posts umzugehen, und dass sie zweitens  nicht in der Lage sind, inhaltlich auf bestimmte Themen und Argumente einzugehen bzw. zu entscheiden, worauf reagiert und worauf nicht reagiert werden soll.

Kurzum: Sich darauf vorzubereiten gehört mit in die Krisenvorbereitungs-Arbeit.

Tool zum Entwickeln, Üben und Erproben

Im Rahmen eines Workshops zur Krisenkommunikationsvorbereitung für ein Pharmaunternehmen sollten mögliche Verteidigungsstrategien, Ansatzpunkte zur Verbesserung vorbereitender Maßnahmen und proaktive und reaktive Botschaften entwickelt werden.

Für diesen Rahmen haben wir ein online-gestütztes Tool entwickelt, mit dem ein Krisenszenario, dem einer heftigen Social Media-basierten Diskussion, simuliert werden kann.

Es ist so konzipiert, dass eine Nutzergruppe das Unternehmen repräsentiert, beliebige andere Nutzer (also auch räumlich getrennt auftretende) die Rolle von Kritikern und „Angreifern“ übernehmen können. Es soll also in beide Richtungen gepostet, agiert, reagiert werden – natürlich nicht zum Selbstzweck, sondern eingebunden in ein fundiertes Workshop-Konzept inkl. Arbeitsaufgaben und in einen didaktischen Rahmen.

Das Werkzeug orientiert sich in Look & Feel an einem vereinfachten Unternehmensprofil bei Facebook und lässt sich unaufwendig einrichten und spezifische Anforderungen anpassen.

Bei Interesse einfach bei mir melden.