Digital & Online

Guttenbergs Crowd. Oder: Wie das Web 2.0 politische Diskussionen verändert.

18. März 2011 · von Melanie Schwarz · 4 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Es kann nur ein Thema geben.

Politische Diskussionen in Deutschland kannten in den letzten Wochen fast ausnahmslos nur ein Thema: Die Plagiatsaffäre des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg. Man debattierte über alle Gesellschaftsschichten und Medienkanäle hinweg über Recht und Unrecht, Moral oder Leistung des Ministers. Nichts Neues für ein demokratisches Land? Doch. Weiterlesen →

Anwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-Bereich

27. Februar 2011 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 2 Kommentare

Charts zum Workshop „Anwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-Bereich“, den ich am 25. Februar in Berlin gehalten habe.

Hier gibt es übrigens sehr spannende Präsentationen von Stephan Fink, die er auf diese Woche ebenfalls in Berlin gehalten hat.

100 Fragen auf dem Weg zur Social Media Implementierung: Die Karte dazu

10. Februar 2011 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar

Im Rahmen diverser Projekte haben wir Fragen gesammelt, die bei der Umsetzung eines Social Media Engagement gestellt und beantwortet werden sollten. Trotz der scheinbaren Komplexität, sind viele Fragen noch immer high level. Wir haben trotzdem versucht, so viele Aspekte wie möglich abzudecken.

Ergänzungen und Vorschläge sind daher immer willkommen. Spread the word.

Do it yourself Social Media Monitoring: Eine Checkliste

9. Februar 2011 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 3 Kommentare

Für einen Vortrag bei newsaktuell habe ich vor einigen Tagen eine Checkliste entworfen, wie man Schritt für Schritt selber ein Social Media Monitoring mit „Bordmitteln“ aufsetzen kann. Die Vorgehensweise ist nicht nur Theorie, sondern hat sich in der Praxis durchaus bewährt:

  1. Spielfelder definieren: Welche Web2.0-Formate, sind für mich überhaupt interessant? In der Regel in dieser Reihenfolge: Foren, Social Networks, YouTube, Blogs, Twitter
  2. Überblick gewinnnen: Wo passiert was zu meinem Thema? In welchen Foren und Blogs werden meine Themen diskutiert? Dazu nützen…
    – Blogsuchmaschinen: Icerocket, Google Blog Search
    – Forensuchen: Boardreader.com und Googlesuche nach Thema + „inurl:forum“
    – Aggregierende Suchmaschinen: socialmention.com und addictomatic.com
  3. Bewerten: Welche davon sind eigentlich wichtig, d.h. gehören zum engeren Kreis?
  4. Passen die inhaltlich, wird da laufend was über mich gepostet? (Tool: Hirn)
  5. Sind diese Plattformen populär? Zur Bewertung helfen…
    Yahoo Backlinks (Yahoo Site Explorer), Google Page Rank, Anzahl der Mitglieder/ Anzahl der Posts (Foren), Fans/Gefällt mirs, Followers
  6. Eventuell alles in eine Excel-Tabelle packen
  7. Beobachten: RSS-Feeds aus den oben genannten Suchmaschinen und aus den Blogs selbst abonnieren und einpflegen in einen…
    – RSS-Feedreader
    – Personalisierbares Portal wie iGoogle, Netvibes etc.
    – Filtern über Yahoo! Pipes
    – Einbauen in Wettbewerbsbeobachtungstool wie Rivalmap
  8. Laufend beobachten, bewerten und weiterentwickeln

Buchtipp: „Social Media Relations“ von Bernhard Jodeleit

22. Januar 2011 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Kurzverdikt: Lesenswert

Im „Leitfaden für erfolgreiche PR-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0“ versucht Bernhard Jodeleit den Einstieg in das Thema aus einer PR-Perspektive zu vermitteln, weg vom „Besser verkaufen durch Social Media-Hype“ hin zu einer Perspektive, aus der es mehr um einen längerfristigen Beziehungsaufbau geht – das, was PR angeblich so gut kann (so wird behauptet).

Das Buch ist flüssig geschrieben und hinterlässt durch die zahlreichen Checklisten, das Glossar und zahlreichen Tipps zu Tools einen praxis-relevanten Eindruck.

Inhaltlich wird (kurz!) das Phänomen Web 2.0 beschrieben, um dann auf Risiken, Nebenwirkungen und Chancen einzugehen. Die Kapitel zu Social Media Monitoring und Strategieentwicklung empfand ich als etwas schwachbrüstig, aber evtl ausreichend für einen Einsteig. Die eher praxisorientierten Kapitel zu Corporate Blogging, Twitter in der Unternehmenskommunikation, Xing und Facebook, Kristenkommunikation, etc. sind sehr inspirierend und vermitteln immer wieder neue Einsichten.

Für PR-Praktiker auf jeden Fall der passende Einstieg ins Thema. Eine Alternative dazu wäre noch Klaus Ecks Buch „transparent und glaubwürdig“, das wir in den nächsten Wochen vorstellen werden (sind noch beim Lesen).

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