K12

Neu im Team: 10 Fragen an den K12-Zuwachs Katrin Greven

6. November 2014 · von Katrin Greven · Keine Kommentare

Katrin GrevenWas war vor K12?

Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Anglistik, Praktika und freiberufliche Tätigkeit in PR und Fernsehen, danach ein paar Jahre PR-Beratung/ -Management in den Agenturen dieser Stadt

Wo liegt deine Superpower?

Alles unter einen Hut zu bekommen und nicht den Überblick zu verlieren. Wenn nix mehr hilft, eine große Portion Galgenhumor.

Wie lautet dein Masterplan?

Morgens gerne aufstehen und abends zufrieden ins Bett.

Was kannst Du gar nicht leiden?

Bullshit-Bingo, Profilneurotiker, Missgunst

Was machst du bei K12?

Beratende Redakteurin

Womit kann man Dich begeistern?

Gutes Essen, guter Wein, gute Bücher, gute Filme, Spaziergang an der See mit meinem Hund, Winter in den Bergen

Welche Figur aus der Muppetshow wärst du?

Ich sag nur Manah manah!

Du sitzt vor einem leeren Blatt Papier – Kampf oder Herausforderung?

Wenn es ein Kampf wäre hätte K12 die Falsche eingestellt!

 Welche Projekte magst Du am liebsten?

Geschichten entwickeln, die Menschen wirklich lesen wollen. Kluger Content ist und bleibt King!

Wann hast du gemerkt, dass dir kreative Arbeit liegt?

Schon als Kind. Meine Eltern erinnern gern an eine großflächige Spinatinstallation auf den Wänden unserer Wohnung. Beuys hätte dafür viel Geld bekommen.

Neu im Team: 10 Fragen an den K12-Zuwachs Verena Waldbröl

6. November 2014 · von Verena Waldbröl · Keine Kommentare

Neu in de Redaktion: Verena Was war vor K12?
Nach meinem Studium habe ich für ein Anzeigenblatt den Niederrhein aufgemischt, danach bin ich von Duisburg aus vier Jahre lang nach Köln zu einer Corporate Publishing Agentur gependelt. Print ist nämlich gar nicht tot.

Wo liegt deine Superpower?
Kompliziertes einfach ausdrücken.

Wie lautet dein Masterplan?
Wer nicht fragt bleibt dumm. Und zur Not schlau gucken.

Was kannst Du gar nicht leiden?
Frieren! Aber ich sitze ja direkt an der Heizung.

Was machst du bei K12?
Ich bin Redakteurin.

Womit kann man Dich begeistern?
Mit schlechten Witzen. Apropos: Was ist braun und sitzt hinter Gittern?*

Welche Figur aus der Muppetshow wärst du?
Wenn ich Husten habe, werde ich auch mal Tiny Tim genannt.

Du sitzt vor einem leeren Blatt Papier – Kampf oder Herausforderung?
Herausforderung. Ich bin selbst immer wieder fasziniert, dass aus einem Haufen konfuser Informationen ein schöner Text werden kann. Wenn ich allerdings mit der Hand schreiben muss: K(r)ampf!

Welche Projekte magst Du am liebsten?
Solche, bei denen ich Geschichten erzählen kann.

Wann hast du gemerkt, dass dir kreative Arbeit liegt?
Sobald ich schreiben konnte. Ich besitze noch ein Buch mit selbst geschriebenen Gruselgeschichten.

*Und was ist jetzt braun und sitzt hinter Gittern?
Ist doch klar: eine Knastanie!

Apps für Afrika: Die mobile Revolution auf dem Kontinent eröffnet neue Chancen für Prosperität und effiziente Entwicklungshilfe

3. Oktober 2014 · von Max Riemann · Keine Kommentare

Ständig klingelt irgendwo in Afrika ein Handy. Kein Wunder: 545 Millionen Menschen zwischen Kairo und Kapstadt konnten 2013 mit dem eigenen Mobile telefonieren. Mittlerweile dürften es noch einmal deutlich mehr sein, Schätzungen gehen von rund 600 Millionen Handybesitzern. Damit hat sich die Zahl der Nutzer nach Angaben der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) seit 2005 mehr als versechsfacht. Die Branche boomt, Netzbetreiber gehören vor allem im subsaharischen Afrika zu den profitabelsten Unternehmen. Mit einem Börsenwert von mehr als 20 Milliarden Euro ist die südafrikanische MTN Group der mobile Platzhirsch auf dem Schwarzen Kontinent. MTN ist Marktführer in neun afrikanischen Ländern, darunter Nigeria, Uganda, Ghana, Botswana und Kamerun, und mittlerweile auch im Iran aktiv.

Mit dem Handy telefoniert man – und macht Geschäfte

Handys sind Entwicklungsmotoren und helfen damit auch im Kampf gegen die Armut. Von der Weltbank veröffentliche Zahlen belegen, dass die mobile Revolution nicht nur der Branche selbst Nutzen bringt: Jedes weitere Handy pro 100 Menschen in einem Entwicklungsland sorgt für ein zusätzliches Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent-Punkten. In manchen Haushalten soll das monatliche Einkommen durch Smartphone und die ebenfalls immer beliebter werdenden Tablets um zehn bis 30 Prozent gestiegen sein. Die Gründe für den partiellen Wohlstand dürften auch mentalitätsbedingt sein: Das Handy wird im geschäftigen Afrika nicht nur zum Telefonieren benutzt – man macht Geschäfte damit.

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In eigener Sache: Das Labor für Innovation als Lieferant für Inhalte

1. Oktober 2014 · von Joerg Hoewner · Keine Kommentare

Unsere liebe Schwester 40° Labor für Innovation hat das Portfolio erweitert und liefert Fakten zu Innovations-, Research- und Trendthemen entweder schlüsselfertig formatiert (Whitepaper, Future News) oder roh. Als Impulsgeber oder als Content-Lieferant für die Unternehmenskommunikation. Einfach mal in die Präsentation blicken:

 

Google Analytics und Public Relations, Teil 1: Grundlegende Funktionen und Kennziffern

21. September 2014 · von Joerg Hoewner · 1 Kommentar

Das regelmäßige Analysieren der Web Controlling-Daten überlassen Kommunikationsverantwortliche aus der PR allzu häufig ihren Kollegen aus dem Onlinebereich – oder ignorieren diese Daten komplett bis auf einige Ausnahmen wie die Zahl der Visits. Häufig steckt dahinter Unwissenheit über das, was man aus Google Analytics, etracker und Co ziehen kann. Am Beispiel von Google Analytics sollen nun die wichtigsten PR-relevanten Funktionen vorgestellt werden. Ähnliche Analysen lassen sich auch mit anderen Web Controlling-Tools wie Piwik oder Etracker anstellen, die Funktionen sind dort in der Regel ebenfalls vorhanden, wenn auch manchmal unter anderem Namen.

Das Dashboard und der Bereich “Zielgruppe”

Nach dem Login landet der Nutzer in der Regel in der Dashboard-Übersicht von Google Analytics im Bereich “Zielgruppe”. Hier finden sich die wichtigsten Kennzahlen wie Sitzungen (Visits), Seitenaufrufe, Seiten/Sitzung, Absprungsraten usw.. Das ist für eine grundlegende Bestandsaufnahme ganz nett. Interessanter ist es jedoch, sich den Graphen darüber anzuschauen, weil sich hier die zeitliche Entwicklung der Nutzung ablesen lässt. Und Nutzungspeaks oder Anstiege sind ein Indikator für ein vermehrtes Interesse an der Website, möglicherweise ausgelöst durch Kommunikations- und Marketingaktivitäten.

Dashboard von Google Analytics

Dashboard von Google Analytics: Ein Ausschnitt

Weiter unten in der Menüleiste findet sich ein Menüpunkt “Demographische Merkmale” und “Interessen”. Dieser Bereich erfordert, wenn man ihn denn nutzen will, eine entsprechende Konfiguration des Tracking Codes. Google ermittelt hier aufgrund von Nutzungsdaten, die über sein Werbenetzwerk gesammelt werden, demographische Merkmale von Nutzern. Kommen solche Nutzer (und jeder kommt in Berührung mit dem Google Ad-Netzwerk) auf Ihre Website, können diese Daten zur Bestimmung eines Interessenprofil und für die demographischen Merkmale genutzt werden. Ausgelesen werden Alter, Geschlecht und Interessen. Hier lässt sich also grob einschätzen, ob die Websitenutzer sich in etwa mit Ihren Zielgruppenvorstellungen decken. Anmerkung: Wir erheben auf unserer Website und auf Moderne Unternehmenskommunikation diese Daten nicht.

Unter “Geografisch” lassen sich Nutzer nach Herkunftsorten segmentieren, wenn man will bis auf einzelne Städte heruntergebrochen. Zugrunde gelegt wird hier die Lage der Knotenpunkte, über die ein Nutzer mit dem Web verbunden ist. Interessant ist diese Funktion möglicherweise bei regional ausgerichteten Kampagnen. Organisiert man z.B. ein Event in einer bestimmten Stadt und betreibt begleitende Pressearbeit, lässt sich hierüber identifizieren, ob sich die Kommunikationsarbeit in ein lokales Interesse ummünzen liess.

Bereich “Akquisition”

In diesem Funktionsbereich von Google Analytics wird analyisiert, wie  bzw. worüber die Nutzer zur Website gekommen sind. Schauen wir mal hinein:

Unter “Übersicht” findet sich ein Überblick über die Herkunft des Traffics (“Channels”), ob er über die organische Suche bei Suchmaschinen, Keyword-Anzeigen, Drittwebsites (Referral), Social Media, Direkteingabe der Adresse (Direct) oder andere Quellen generiert.

Unter “Alle Zugriffe” sehen wir eine Detailaufschlüsselung nach Websites.  Hier sehen wir z.B., wie viele Nutzer über eine bestimmte Seite die Site aufgerufen haben. Aus PR-Sicht könnten das Quellen sein, wie Pressesites, Nachrichtenangebote, Newsletter oder andere Onlineakteure, die sich mit einem Unternehmen beschäftigen und auf die Website verweisen. Hier finden sich möglicherweise Hinweise zur Beantwortung der folgenden Fragen:

  • Welche Organisationen (NGOs) beschäftigen sich möglicherweise mit uns?
  • Haben Presseaussendungen, Medienkooperationen oder Blogger Relations einen Effekt auf die Nutzung unserer Inhalte?
  • Welche Platzierungsoptionen (z.B. beim Content Marketing) funktionieren, welche nicht?

Der Menüpunkt “Kampagnen / Keywords / Organisch” war früher einmal sehr nützlich, weil wir hierüber die Suchbegriffe identifizieren konnten, über welche Nutzer zur Website gelangt sind. Also: Wonach suchen Nutzer? Welche Themen “ziehen”? Welche Inhaltsangebote von uns gut funktionieren und welche weniger? Welche Begriffe werden genutzt (Benutzen wir eigentlich die Begriffe, die Nutzern offensichtlich geläufig sind?)? Haben wir eigentlich die richtigen Inhalte? Wird nach Markennamen gesucht oder eher generische Begriffe? Zum Beispiel kann ein Ansteigen der organischen Suchen nach einer Marke ein Indikator (kein Beweis) für eine höhere Markenbekanntheit sein.

Seitdem Google in Analytics diese Funktion mehr oder weniger ausgeschaltet hat, lässt sich über den Punkt “Kampagnen / Keywords / Bezahlt” nur noch die Keyword-Performance bei Google-Anzeigen messen. Die organischen Suchbegriffe sind hier kaum noch aussagekräftig. Doch Abhilfe ist nicht weit, vergleichbare Daten lassen sich inzwischen über den Menüpunkt “Suchmaschinenoptimierung / Suchanfragen” erheben. Interessant ist, dass hierüber auch angezeigt wird, wie häufig die Website bei bestimmten Suchergebnisanzeigen angezeigt wurde und wie häufig davon angeklickt. Wir sehen z.B. für dieses Blog, dass fünf Leute im letzten Monat hier gelandet sind, weil sie nach “republica 2015″ gesucht haben.

Speziell der Bereich “Akquisition / Soziale Netzwerke” hat sich in letzter Zeit gemacht. Nicht nur, dass hier der Traffic nach Social Media-Plattformen aufgelistet wird, sondern auch die Zielseiten, die über die Netzwerke aufgerufen werden. Insofern eine schöne Ergänzung zu Tools wie Facebook Insight oder andere plattformspezifischen Tools.

Im Bereich “Verhalten” wird ausgewertet, welche Inhalte genutzt werden (“Website-Content”), d.h. welche Einzelseiten besonders häufig abgerufen werden. Ergo beantwortet das die Frage: Welche Inhalte und Services sind wirklich nutzerrelevant – was sind die wichtigsten Inhalte? Sind das die gleichen Inhalte, die wir auch auf der Startseite – oder in anderen Kanälen – featuren oder für unheimlich wichtig halten? Über die Analyse der site-internen Suchen (“Site Search”) lässt sich sehen, ob eventuell Inhalte nachgefragt werden, die bisher noch nicht angeboten werden. Oder ob prominente Inhalte eventuell nicht wahrgenommen wurden.

Die soeben beschriebenen Web Metrics sind nur der Anfang. Richtig mächtig wird Analytics, indem man Funktionen wie Segmentierung, Filtersetzung bzw. Custom Reporting nutzt. So könnte man z.B. das Verhalten der Nutzer analysieren, die über eine bestimmte Website (z.B. Kooperationspartner) gekommen sind. Oder das Verhalten von Bestandskunden, an die E-mails versendet werden und die man über entsprechende Filter rausfiltern kann. Jede Variable ist hier denkbar.

In der nächsten Folge geht es erst einmal über Google Analytics, Public Relations und den Einsatz von GA zur Evaluation des Content Marketing.

All das kann übrigens noch vertieft werden im Media Workshop zur Online-PR-Evaluation am 10.12.2014 in Frankfurt.