Digital & Online

Blog influence messen?

30. Mai 2006 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner Olaf Nitz hat einen sehr interessanten Beitrag darüber geschrieben, wie und ob man den Einfluss von bestimmten Blogs messen kann. Sein Fazit:

„Lässt sich also der Einfluss von Blogs messen? Eher nein. Geht bei Blogger Relations-Kampagnen wirklich um Einfluss? Jein – es geht um den Einfluss auf Reputation und Aufmerksamkeit. Lässt sich das messen? Jein. Aufmerksamkeit für “Opel” in der Blogosphäre lässt sich anhand der Grafik von technorati ablesen, doch die Entwicklung der Reputation nicht.“

Wie Olaf Nitz schreibt, lässt sich der Einfluss von Blogs nur sehr schwer prognostizieren. Relevante Informationen können halt überall entstehen. Darüber hinaus sind die zur Verfügung stehenden Tools nur unzureichend. Nicht jedes Blog ist über Technorati korrekt erfasst, nicht jeder User nutzt Bloglines. Ein Ansatz wie der von Onalytics (siehe Beitrag „Stakeholder-Einfluss messen: Ein Ansatz„) geht da meiner nach in die richtige Richtung. Die Schwachpunkte hier sind, dass Netzquellen (oder Links) erst einmal identifiziert, die Analyse recht aufwendig ist und dass der Einfluss auf ein bestimmtes Thema erst ex-post analyisiert werden können. Verwandte Beiträge dazu: >>Stakeholder-Einfluss messen: Ein Ansatz >>A model for weblog research

Buchtipp: „Suchmaschinen-Ranking optimieren“ von André Moritz

17. Mai 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Kurzverdikt: Besitzenswertes Nachschlagewerk

Das Werk „Suchmaschinen-Ranking optimieren“ von André Moritz ist ein solides Nachschlagewerk für alle, die sich mit diesem Thema professionell oder in ihrer Freizeit beschäftigen wollen. Es ist systematisch gegliedert, bietet allerlei Praxisbeispiele und viele Hinweise, welche Tools und Techniken wo eingesetzt werden können. Auch auf Fallstricke (Stichworte, z.B. Keyword-Spam, Cloaking) wird eingegangen. Was mir weniger gefallen hat, ist das Buchlayout: Wie in vielen anderen EDV-Büchern wird verschwenderisch mit Platz umgegangen, mit grossen Typen insbesondere in Überschriften gearbeitet… …aber das ist letztlich Geschmackssache. Im Inhalt:

  • Welche Ranking-Faktoren sind wichtig?
  • Grundlegende Optimierungsstrategien
  • Keywords finden
  • Off-site und On-site-Optimierung
  • Anmeldung
  • Überwachung von Rankings und Ranking-Faktoren
  • Umfangreicher Anhang mit Links und Softwaretipps

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Weitere Informationen

Wie belastbar ist das Einbinden von Kunden ins Marketing?

29. April 2006 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

In der aktuellen Horizont (17/2006 vom 27.4., S.17: „Plausch mit der Zielgruppe“ von Klaus Janke) wird darüber berichtet, wie Markenartikler versuchen, über Onlinecommunities Konsumenten stärker zu binden, Feedback zu bekommen, gemeinsam Ideen zu entwickeln. Genannt werden hier z.B. „Du darfst“, Nestle, Procter & Gamble und einige andere.

Ich frage mich, wie belastbar eine solche Art der Kommunikation sein kann. Nun, ich bin ja eher für eine solche Einbindung, aber wenn man sich die Zahl der Marken, Hersteller, Themen und die Zahl der Interessengebiete und unterschiedlichen Rollen der Konsumenten anschaut, bin ich davon überzeugt, dass es Unternehmen nur begrenzt bzw. nur einer begrenzten Anzahl Unternehmen gelingen wird, eine solche Einbindung zu schaffen. Ein besonders aktiver Konsument mag sich vielleicht bei einer Handvoll solcher Möglichkeiten einbinden lassen, aber das bleibt insgesamt überschaubar. Folglich erhöht auch hier eine starke Marke, eine höhere Wahrscheinlichkeit, Nutzer zu engagieren.

In die gleiche Richtung gehen die Überlegungen von Pamela Parker („You and Your users, Marketing together“): Sie fragt zu Recht, wann erste Ermüdungserscheinungen bei den Rezipienten und Konsumenten eintreten hinsichtlich der wachsenden Anzahl der (Werbe-)Kampagnen, die Kunden oder Fans in den Werbeprozess einbauen – wobei das meiner Meinung nach eher eine Vorgauklung von Kundeneinbindung ist, denn die Masse der Kunden wird dann nach wie vor einseitig mit solchen Werbespots berieselt.

Verwandte Beiträge dazu:
>>“Brand Democratisation” oder “Stakeholder involvement? Oder doch eher “Markendemokratisierung”
>>Consumer generated content und Brand Democratisation

Lesetipp: Marketing im Zeitalter der Digitalisierung

24. April 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Business Campaigner Peter Metzinger weist in seinem Blog pro:campaigning auf einen Fachbeitrag hin, den er und Roger Hausmann für die Orbit-iEX 2006 geschrieben haben. Darin fassen die beiden in sieben Thesen, wie  die Digitalisierung sich auf bestehende Business Modelle auswirkt. Lesen:

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