„Connected!“ von Nichola A. Christakis und James H. Fowler
8. Mai 2011 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Wer bei „soziale Netzwerke“ im Untertitel an Facebook und Co. denkt, liegt komplett falsch und trotzdem richtig. In diesem Buch geht es um grundlegende Phänomene in sozialen Netzwerken, unabhängig davon, ob sie sich durch technische Medien oder nicht konstituieren. Wie verbreiten sich Krankheiten? Wie verbreiten sich Ideen? Wie soziale Epidemien? Wie organisieren sich politische Netzwerke? Welche Rolle spielen Multiplikatoren? Wie weit reicht unser Einfluss in unserem Umfeld? Darum geht es hier und ja – da können auch Soziale Medien eine Rolle spielen. Aber diese sind eben nur ein Weg, Netzwerke zu konstituieren oder bestehende Netzwerke zu pflegen. Das Buch ist hochinteressant, anschaulich und kurzweilig geschrieben. Ungeheuer inspirierend und ein Eye opener. Auch für methodisch interessierte Menschen ist es lesenswert, da es auf Forschungsmethoden der Netzwerkforschung eingeht. Etwas anstrengend empfand ich, dass alle möglichen sozialen Phänomene durch die Brille der Netzwerktheorie betrachtet wurden. Aber das schmälert den Wert des Buches keinesfalls.
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Weitere InformationenAnwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-Bereich
27. Februar 2011 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 2 Kommentare
Charts zum Workshop „Anwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-Bereich“, den ich am 25. Februar in Berlin gehalten habe.
Hier gibt es übrigens sehr spannende Präsentationen von Stephan Fink, die er auf diese Woche ebenfalls in Berlin gehalten hat.
Do it yourself Social Media Monitoring: Eine Checkliste
9. Februar 2011 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 3 Kommentare
Für einen Vortrag bei newsaktuell habe ich vor einigen Tagen eine Checkliste entworfen, wie man Schritt für Schritt selber ein Social Media Monitoring mit „Bordmitteln“ aufsetzen kann. Die Vorgehensweise ist nicht nur Theorie, sondern hat sich in der Praxis durchaus bewährt:
- Spielfelder definieren: Welche Web2.0-Formate, sind für mich überhaupt interessant? In der Regel in dieser Reihenfolge: Foren, Social Networks, YouTube, Blogs, Twitter
- Überblick gewinnnen: Wo passiert was zu meinem Thema? In welchen Foren und Blogs werden meine Themen diskutiert? Dazu nützen…
– Blogsuchmaschinen: Icerocket, Google Blog Search
– Forensuchen: Boardreader.com und Googlesuche nach Thema + „inurl:forum“
– Aggregierende Suchmaschinen: socialmention.com und addictomatic.com - Bewerten: Welche davon sind eigentlich wichtig, d.h. gehören zum engeren Kreis?
- Passen die inhaltlich, wird da laufend was über mich gepostet? (Tool: Hirn)
- Sind diese Plattformen populär? Zur Bewertung helfen…
Yahoo Backlinks (Yahoo Site Explorer), Google Page Rank, Anzahl der Mitglieder/ Anzahl der Posts (Foren), Fans/Gefällt mirs, Followers - Eventuell alles in eine Excel-Tabelle packen
- Beobachten: RSS-Feeds aus den oben genannten Suchmaschinen und aus den Blogs selbst abonnieren und einpflegen in einen…
– RSS-Feedreader
– Personalisierbares Portal wie iGoogle, Netvibes etc.
– Filtern über Yahoo! Pipes
– Einbauen in Wettbewerbsbeobachtungstool wie Rivalmap - Laufend beobachten, bewerten und weiterentwickeln
Buchtipp: „Creative Research: The Theory and Practice of Research for the Creative Industries“ von Hilary Collins
31. Januar 2011 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Kurzverdikt: Lesenswert / Standardwerk
Manchmal ist doch noch besser, in Buchläden zu stöbern, als in Amazon auf die richtigen Vorschläge zu warten. Dabei bin ich in Düsseldorf vor einigen Wochen auf diesen kleinen Schatz gestossen:
In „Creative Research“ wird Industrie-/Grafik-/Informations-/Web-Designern und anderen Agenturheinis Handwerkszeug in Richtung Analyse- und Forschungsmethoden vermittelt. Also wie kommt man zu Einsichten über Verwender, User, Rezipienten? Wie geht man vor? Welche Datenerhebungsmethoden gibt es? Wie strukturiert man Desk Research? Wie funktioniert ein Usability Test? Wie präsentiert und bewertet man seine Ergebnisse? Das komplette Programm von der Problemdefinition bis zur Formulierung von Empfehlungen.
Das vermittelt das Werk ganz zielgruppengerecht mit einer schönen, klaren und durchdachten Gestaltung, die das Blättern und Nachschlagen darin zu einer Freude macht.
Da die Researchmethoden nicht nur für Kreative relevant sind, ist das Werk problemlos für jedermann von Nutzen – vom Berater bis zum Ingenieur.
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Webmonitoring: net-clipping im Test
30. November 2010 · von Melanie Schwarz · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Online-Monitoring ist mittlerweile unverzichtbar für Unternehmen. Unter den unzähligen Anbietern das für sich passende Tool zu finden scheint dabei nicht so leicht zu sein. Am besten: Selber testen. Das habe ich getan, und zwar das Webmonitoring-Tool „net-clipping“
Was das Tool kann… Weiterlesen →