Im Angebot: Workshops/ Vorträge zu „Social Media Controlling“, „Online-PR-Controlling“ und „Online-PR“
16. März 2010 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
An denen wir beteiligt sind, in nächster Zeit (bitte kommen!):
- „Social Media Controlling: Herausforderungen und Lösungsansätze. Am 17.3.2010 in Düsseldorf. Mehr Infos dazu.
- „Online-PR-Erfolgskontrolle“ für newsaktuell,am 5.5.2010 in Düsseldorf und am 19.10.2010 in Hamburg.
Have no fear: Social Media ROI Angst
9. März 2010 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
nur kurz ein Lesetipp, weil inhaltlich und sprachlich auf den Punkt: Dieser Artikel des Metricsman Don Bartholomew.
Buchtipp: „Web Analytics 2.0“ von Avinash Kaushik
15. Februar 2010 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Kurzverdikt: Sehr lesenswert.
Rosenmontage sind nicht nur zum Feiern gedacht, sondern auch und vor allem dazu, Web Analytics-Bücher zu studieren. Während in der hiesigen Altstadt menschliche Verhaltensweisen in allen Ausprägungen zu beobachten sind, war die Lektüre dieses Buches über das Messen von Online-Nutzerverhalten doch eher eine klinische und trockene (also nicht-alkoholische) Erfahrung.
Vorab: Das Suffix „2.0“ bezieht sich NICHT auf den Umgang mit Web Analytics in Zeiten von Web 2.0. Vielmehr versucht Kaushik damit zu verdeutlichen, dass das ausschliessliche Messen von „Was wird genutzt auf einer Website?“ und mit welchem Ergebnis („Conversion“) nicht mehr ausreicht und man sich vermehrt den Fragen widmen muss, „warum“ bestimmte Funktionen und Inhalte genutzt werden. Und wie Web Analytics genutzt werden kann, mehr über den Wettbewerb zu erfahren.
Obwohl sich das „2.0“ im Titel nicht auf das Web 2.0 bezieht, werden Themen wie das Messen von User generated content, von Rich Media Applications und Mobile Analytics angesprochen. Wenn auch nicht besonders tiefgehend.
Ein Highlight des Buches ist jenes Kapitel, in dem es um die Messbarkeit von Offline-und Online-Marketing geht und um Multitouch-Analyse.
Eine Resumé? Habe ich was gelernt? Ja! Ist das Buch gut geschrieben? Ja! Werden viele neue und originelle Themen angesprochen? Ja! Ist DAS das Standardwerk und man braucht kein anderes mehr? Nein! Aber man sollte es sich trotzdem kaufen, wenn man sich mit Web Analytics auseinandersetzt.
Der Autor führt ein ziemlich gutes Blog hier: http://www.kaushik.net/avinash/
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Social Media Business Intelligence – unternehmensintern
10. Oktober 2009 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Auf ein völlig neues Thema bin ich über diverse Blogposts aufmerksam geworden. Darin geht es darum, wie über das Mining von Nutzerverhalten in Intranets und in Enterprise2.0-Lösungen relevante Themen, Multiplikatoren usw. in Echtzeit beobachtet werden können.
Als Produkt bietet SocialCase hier die Lösung Social Business Intelligence an. Was sich so schön anhört, klingt im ReadWriteWeb eher nach Schöner Neuer Welt:
„Here are more ways that Socialcast analyzes the information:
- Socialcast uses organizational theory to identify the informal connections between individuals and groups.
- Posting, commenting and „liking“ activity over time can be analyzed for insights into response behaviors and the ways conversations are initiated.
- The analytics show lurking and listening activity as compared to active posting.
- SBI illustrates interactivity patterns between users. The analytics offers insights into proactive- and reactive-type relationships in the social graph.
- SBI looks at moments of transition from passive to active usage, allowing companies to find people and topics that ignite conversations.
- Cool graphics provide interactive visualization of all community discussions.“
Die Anwendungen sind natürlich interessant und können bei der Organisationsentwicklung, bei Change-Prozessen etc. sinnvolle Dienste leisten. Aber es ist auch ein Schritt in Richtung „Gläserner Mitarbeiter“. Trittbrettfahrer z.B., die sich nicht aktiv am Wissensbildungsprozess beteiligen wollen, werden identifizierbar gemacht.
Die Zukunft der Marktforschung
27. August 2009 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Eigentlich ist „Marktforschung“ nicht mein Kernthema, aber im Rahmen von Social Media Audits und Analysen, Usability-Studien etc., ist es natürlich EIN Thema.
Im Rahmen dessen verfolge ich die Diskussionen in diversen vor allem englischsprachigen Marktforschungsblogs. Eines dieser Blogs ist das von Ray Poynter (The Future Place), der allerdings nichts (!) mit den Poynter-Studien zu tun hat. Der hat sich Gedanken dazu gemacht, wie sein neues Buch „An introduction to New Market Research“ strukturiert sein müsste. Im Inhaltsverzeichnis „Beta“ werden die wesentlichen Themen angeschnitten, die im Rahmen der Entwicklung neuer Technologien, Medien und Nutzungsmuster für die Marktforschung aufgetaucht sind. Insofern ein schöner Überblick über das, womit sich die Marktforscher beschäftigen müssen:
- „Online Research Communities
- Community enhanced panels
- Listening to the Buzz and mining the blogs
- Social Networks and Market Research
- Mobile Research
- E-ethnography
- Predictive Markets (Cooles Thema)
- DIY Research
- PS: Why traditional market research is broken“
PPS: Ein anderer sehr cooler Beitrag von Alison Macleod geht auf die Frage ein, wie man methodisch damit umgehen soll (z.B. im Rahmen netnographischer Analysen), dass Nutzer meistens NICHT posten und welche Gründe dazu führen können, dass sie nicht posten. Nicht gepostete Posts (sozusagen), sind nun mal schwerlich beobachtbar.