Buchtipp: „Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, Xing & Co.“ von Reto Stuber
15. November 2010 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 3 Kommentare
Der knallige Titel mit dem knalligen Titelbild haben mich erst mal abgeschreckt. Die ersten Kapitel mit der üblichen Einleitung, wie wichtig Social Media seien und teilweise bekannten Fallbeispielen haben diesen Ersteindruck erst einmal bestärkt. Dann aber: So ab Kapitel 5 fängt das Buch an, sich richtig zu lohnen. Schritt für Schritt liefert Reto Stuber eine Anleitung (ja!) für ein eigenes Social Media Engagement. Vom selbstgebauten Social Media Dashboard, über die eigene Facebook-Seite bis hin zum Engagement auf Xing. Sehr praxisorientiert und unglaublich vielen Tool-Tipps. Zum Durchackern und ausprobieren, also eine wirkliche Handlungsanleitung. Das Buch ist flüssig zu lesen und reichhaltig illustriert. Es ist sehr aktuell (z.B. Facebook Places schon drin), leider fehlt so was wie ein Risiko-Beipackzettel. Die neuesten rechtlichen Fallstricke, die bei der Nutzung des Facebook OpenGraph auftauchen können, werden leider noch nicht behandelt.
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Weitere InformationenBuchtipp: „The hidden power of social networks“ von Rob Cross und Andrew Parker
9. November 2010 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Untertitel: „Understanding how work really gets done in organisations“
Kurzverdikt: Unbedingt empfehlenswert
Nein, hier geht es um echte Soziale Netzwerke, nicht die digitalen Pendants. Es geht um organisationsinterne Beziehungen und es geht darum, wie diese Beziehungen mit der Methode der Sozialen Netzwerkanalyse veranschaulicht, analysiert und verbessert werden können.
Die Einsatzbereiche reichen dabei von der Organisationsentwicklung, über Innovationsmanagement, Veränderungsmanagement bis hin zur Internen Kommunikation.
Und in Bezug auf den Einsatz von SNA in diesem Umfeld ist das Buch inzwischen ein Standardwerk. Es informiert über Ansätze, Methode, Schlüsselbegriffe umfassend, anschaulich (viele Beispiele und Soziogramme) und liefert sogar Checklisten und Fragebögen mit.
Zwar wird noch nicht auf Softwarelösungen, die es heute zuhauf gibt, eingegangen, aber auf die Basics.
Es wird auch darauf eingegangen, wie die Erkenntnisse genutzt werden können: Was macht man mit „Bottlenecks“, wie fördert man „information brokers“? Welche Rolle spielt Vertrauen? Etc..
Ich habe relativ viel zu Ethnographie und Netzwerkanalyse (zwei vom Erkenntnisinteresse her verwandte, aber nicht nah verwandte Themen) in Organisationen gelesen. Dieses Buch hat mir bisher am besten gefallen.
PR-Evaluation / Seminar, Media workshop
24. September 2010 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Es sind noch Plätze frei!
Beim newsaktuell-Seminar PR-Erfolgskontrolle vermitteln wir, Oliver Plauschinat und ich, wie man Kommunikationswirkung messbar machen kann.
„Ob Kunde oder eigene Geschäftsführung: Für die PR-Arbeit ist es wichtig, ihre Wirksamkeit und Erfolge zu messen. Doch wie lässt sich die Kommunikationswirkung einzelner Maßnahmen oder ganzer Kampagnen kontrollieren? Was gibt es besonders bei der Dokumentation von Online-PR zu beachten? Wie setzt man Dashboards und Scorecards richtig ein, um den Überblick zu behalten? Dieser media workshop vermittelt Ihnen aktuelle Ansätze und Argumente für die PR-Evaluation.“
Social Media Monitoring: Alles für die Tonne?
28. Juli 2010 · von Carina Waldhoff · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Selbstverständlich nicht. Aber gleich zwei Autoren teilten in letzter Zeit mein Unbehagen ob schöner, bunter, aber sinnfreier Monitoring-Dashboards für Social Media:
Jed Hallam (dessen Headline ich hier geklaut habe) prangert die Bequemlichkeit vieler Unternehmen an, sich inhaltlich mit dem, was sie messen, auseinanderzusetzen. Dann wird’s tatsächlich „absolutely pointless„.
Und MetricsMan Don Bartholomew gibt ein paar konkrete Beispiele für mögliche Kennzahlen und Messziele – selbstverständlich ist es ein unterschied, ob zum Beispiel das CRM in Social Media verbessert werden soll oder die Bekanntheit eines Produktes gesteigert werden soll.
Nur, um nicht falsch verstanden zu werden: Nichts spricht gegen eine gute Visualisierung von Ergebnissen, Dashboards, die den Verantwortlichen im Unternehmen „ihre“ Daten verdeutlichen. Aber die Tools müssen dies gewärleisten (Radian 6 zum Beispiel ermöglicht eine individuelle Gewichtung verschiedener Kennzahlen wie Anzahl der Kommentare etc.) und vor allem müssen Unternehmen und ihre Agenturen sie entsprechend füttern.
Form follows function, nicht umgekehrt.
Social Media Analytics: Fundstücke
8. Juli 2010 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Einige nette Online-Beiträge gefunden heute:
- Freshminds bietet einen kostenlosen Einkaufsführer zu Social Media Monitoring-Tools an. Einfach anmailen, nach 5min war bei mir das Download da
- Wie verbindet man PR-Evaluation mit Web Analytics? Einen Versuch wagt Seth Duncan vom Institure for PR. Die PDF „Using Web Analytics to Measure the Impact of Earned Online Media on Business Outcomes: A Methodological Approach“ lässt sich kostenlos downloaden.
- Ein sehr guter Beitrag zu quantitativer und qualitativer Twitter Metrics von Avinash Kaushik.