Mitarbeitende als Gesichtgeber:innen – wie Corporate Influencer die Unternehmenskommunikation erweitern
11. März 2022 · von Julia Küter · 7 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Die Zeiten, in denen Influencer nichts weiter tun mussten, als ein Produkt in die Handykamera zu halten, um damit den Verkauf ins Unermessliche zu steigern, sind schon lange vorbei. Die Nutzer:innen vertrauen dem Internet nicht mehr blind, sondern hinterfragen Dinge so gut es geht. Menschen, die andere beeinflussen wollen, müssen mehr können. Wer selbst ein Produkt nutzt und authentisch rüberbringt, dass er oder sie das Selfie mit dem neuen Shampoo nicht nur für Geld macht, hat gute Chancen, am Ball zu bleiben.
Weiterlesen →Buchtipp: „Unternehmenskommunikation und PR konzipieren“ von Nanette Aimée Besson
18. Februar 2022 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Kurzverdikt: Gutes Nachschlagewerk
Nanette Besson hat sich einen Namen gemacht als Expertin für PR-Evaluation und Kommunikations-Controlling, einem Thema, mit dem sie sich sowohl aus wissenschaftlicher Perspektive als auch als Beraterin beschäftigt hat. An dieser Stelle haben wir vor Jahren auch schon mal eine Rezension vom „BUCHTIPP: „PR-EVALUATION UND KOMMUNIKATIONS-CONTROLLING“ veröffentlicht und eine Empfehlung ausgesprochen.
Nun gibt es eine neue Veröffentlichung mit dem Titel „Unternehmenskommunikation und PR konzipieren“ – Grund also, sich das Werk anzuschauen.
Die Gliederung des Buches orientiert sich an den Phasen der Konzeption, von Briefing, Recherche, Evaluation, Analyse, Strategie, Taktik, Kommunikationsdesign und Reporting, Pitch und Konzeptionsmanagement – insofern der komplette Prozess. Wie man an der Nomenklatur („Briefing“, „Pitch“) schon sehen kann, beschreibt Besson den Prozess etwas stärker aus der Agenturperspektive, was aber nicht schlimm ist, weil die Arbeitsschritte im Prinzip auch aus einer vermeintlichen Auftraggebersicht gleich sind.
Einen besonderen Schwerpunkt legt Besson auf das Thema Kommunikationscontrolling bzw. -evaluation und auf den Einsatz von empirischen Daten. Das unterscheidet es stark von vergleichbaren Büchern; hier zahlt sich also das enorme Hintergrundwissen von Besson positiv aus.

Nun ist Kommunikationskonzeption ein Thema, mit dem man sich lange beschäftigen kann und da stellt sich die Frage, ob man das Thema umfassend auf 260 Seiten bearbeitet bekommt. Ich würde sagen, „schwierig“, denn in der Tat sind manche Kapitel dann doch sehr knapp, einige wichtige Themen werden nur angerissen. Auf der anderen Seite finden sich wieder sehr viele Methoden- und Werkzeugtipps, die bei der Arbeit nützlich sind.
Für wen eignet sich das Buch? Eigentlich für alle, die sich mit der Konzeption von Kommunikation auseinandersetzen: Studierende, Einsteiger in den Job, aber auch Professionals, die was nachschlagen wollen oder ihr Methodenwissen festigen, vertiefen und erneuern wollen. Ein guter Reiseführer und ein geeignetes Kompendium.
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Weitere InformationenDas kleine New-Work-Einmaleins
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Text: Julia Küter und Mey El-Hossini
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