KI-gestützte Text-to-Voice-Tools im Vergleich
21. Juni 2023 · von Joerg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Inhaltliche Vorbereitung von Markus Girrulat (hier ist der Autor nur der Bote).
Im Rahmen der Vorarbeiten für einen neuen Beitrag im PR-Magazin, haben wir uns diverse KI-gestützte Text-to-voice-Werkzeuge angeschaut und ausgetestet.
Alle wurden mit einem Text in zwei Sprachen bestückt, so dass es möglich war, jeweils die deutsch- und englischsprachigen Sprachmodelle (je eher männlich und eher weiblich klingende Stimmen) zu testen.
Wir haben vier Werkzeuge ausgewählt, die in bisherigen Rezensionen mit den besseren Bewertungen wegkamen, genauer: Beepboobly, Murf, NaturalReader und PlayHT.
Hier könnt Ihr Euch die Beispiele direkt anhören und selbst ein Urteil bilden.
Beepboobly
- Christoph / Deutsch
- Jonas / Deutsch
- Katja / Deutsch
- Vicky / Deutsch
- Brandon / Englisch
- Sara / Englisch
- Tim / Englisch
Murf
- Adele / Deutsch
- Ben / Deutsch
- Claudia / Deutsch
- Max / Deutsch
- Alicia / Englisch
- Hazel / Englisch
- Jackson / Englisch
- Ken / Englisch
- Stanley / Englisch
Natural Reader
PlayHT
Unser Fazit:
Die KI-gestützte Text-to-Voice-Technologie hat eine erstaunliche Entwicklung erlebt. Die Usability punktet durch einfache Handhabung: Sprache auswählen, Text eingeben, KI arbeiten lassen. Erweiterte Einstellungen, wie bei Murf, erlauben Tonhöhen- und Tenor-Anpassungen.
Die Qualität verbessert sich kontinuierlich. Im englischen Raum gibt es bereits Modelle, die kaum von professionellem Voiceover zu unterscheiden sind. Im deutschen Raum hat MURF die Nase vorn, gefolgt von Beepboobly und PlayHT.
Trotz Fortschritten gibt es Hürden: Bei Fachwörtern und Anglizismen kommen Fehler vor, ebenso kann die Aussprache im Kontext je nach Modell seltsam oder neutral und leblos wirken. Hier zeigt sich die Bedeutung der Textanalyse durch die KI und der Qualität des Voicemodells selbst.
Interessant ist die Beobachtung, dass viele Voicemodelle denselben Ursprung haben, wahrscheinlich Open Source. Zukünftig wird dies variieren und die Qualität der Voicemodelle wird mindestens 50% des Erfolgs einer Plattform ausmachen.
Die Anwendungen der KI-Voices sind vielfältig, ideal für schnelle Social Media Posts oder kleinere Audio- und Video-Projekte. Allerdings ist die Kontrolle eingeschränkt und Texte mit vielen Fach- oder Fantasiebegriffen sollten vermieden werden. Für Unternehmen könnten AI-Voices interessant sein, vor allem bei Übersetzungen für internationale Unternehmen.
Für Profis ist derzeit noch die Speech-to-Speech-Methode die bessere Wahl, da sie eine gezielte Beeinflussung von Ton und Betonung ermöglicht. Anbieter wie MURF bieten diese Option bereits an.
Die K12 Akademie: Wissensvermittlung unter eigenem Label
15. Juni 2023 · von Verena Waldbröl · 5 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Wir sind Macher:innen, aber mehr als reine Umsetzer:innen. Wir befähigen unsere Kunden, innovativ zu kommunizieren. „Empowerment“ ist unser Anspruch und deshalb teilen wir auch gern unser Wissen. Ab sofort sogar noch systematischer: in der K12 Akademie! Unter diesem Dach bündeln wir alle Seminare und Workshops für unsere Kunden. Auch intern lernen wir noch mehr voneinander. Unsere Kollegin Mey El-Hossini (aka „Akademey“), Beraterin im Team Unternehmenskommunikation, hat die Rolle der K12-Akademie-Managerin übernommen. Im Interview erzählt sie, warum wir zwar Zertifikate vergeben, aber kein klassischer Seminaranbieter sind.
Weiterlesen →Trends in der Internen Kommunikation
13. Juni 2023 · von Julia Küter · 10 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Die Interne Kommunikation entwickelt sich zu einer erfolgskritischen Funktion im Unternehmen. Deshalb landen auch aktuelle Trendthemen wie Künstliche Intelligenz und Cybersecurity sowie der Anspruch, Komplexität zu reduzieren, auf den Tischen interner Kommunikator:innen.
Klar ist dabei: Die Interne Kommunikation muss ihre Komfortzone verlassen und selbstbewusst neues Terrain betreten, denn aktuelle Veränderungen verlangen der Kommunikation ein interdisziplinäres Vorgehen ab. Der Aufgaben- und Tätigkeitsbereich von Kommunikationsverantwortlichen wird also immer komplexer und strategischer. Umso wichtiger ist es, mit Mut und Veränderungswillen vorzugehen und Kommunikation als strategische Gestaltung in- und außerhalb von Unternehmen zu verstehen.
Weiterlesen →Kurz erklärt: Wie unterscheiden sich eigentlich eigentlich ChatGPT und GPT4?
11. April 2023 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Wir werden immer wieder gefragt: Wie unterscheiden sich eigentlich eigentlich Chatgpt und GPT4? Welche Aufgabe würde man eher der einen und welche eher der anderen Anwendung stellen?
ChatGPT und GPT-4 sind eng miteinander verwandt, aber es gibt einige Unterschiede zwischen den beiden. ChatGPT basiert auf der GPT-4-Architektur, wurde jedoch speziell darauf trainiert, in einem Gesprächsformat besser zu funktionieren. Dies bedeutet, dass ChatGPT besser auf Fragen in einer menschenähnlichen Weise antwortet, indem es den Kontext des Gesprächs berücksichtigt.
GPT-4 hingegen ist ein allgemeinerer, leistungsstarker KI-Textgenerator, der für eine Vielzahl von Aufgaben verwendet werden kann, wie z.B. Textvervollständigung, Übersetzung und Zusammenfassung. GPT-4 kann auch in Gesprächen verwendet werden, aber es ist möglicherweise nicht so kontextsensibel oder engagiert wie ChatGPT.
Um den Unterschied in Bezug auf die Fragestellung besser zu verdeutlichen:
Fragen, bei denen eine kontextsensitive und engagierte Antwort erforderlich ist, sind besser für ChatGPT geeignet. Zum Beispiel:
- „Wie bereite ich mich am besten auf ein Vorstellungsgespräch vor?“
- „Welche Reisetipps kannst du für einen Besuch in Paris geben?“
Fragen, die eine allgemeinere Antwort oder Fertigkeiten wie Übersetzen, Zusammenfassen oder Textvervollständigung erfordern, können an GPT-4 gestellt werden. Zum Beispiel:
- „Übersetze diesen englischen Text ins Deutsche.“
- „Fasse den Inhalt dieses Artikels zusammen.“
Es ist wichtig zu beachten, dass beide Modelle auf dem gleichen grundlegenden Konzept und Technologie basieren, so dass sie in vielen Fällen ähnliche Ergebnisse liefern können. Die Hauptunterschiede liegen in der Art und Weise, wie sie für bestimmte Anwendungsfälle optimiert wurden.
Employer Branding: Wechselbereitschaft als Chance verstehen
29. März 2023 · von Arne Müller · 6 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Gute Mitarbeitende zu finden und zu binden steht ganz oben auf der Liste der größten Herausforderungen für Unternehmen, die langfristig wettbewerbsfähig bleiben wollen. Wer Trends frühzeitig erkennt und sich darauf einstellt, kann im „War for Talents“ einen entscheidenden Unterschied machen. Wir haben deshalb einen Blick auf einige aktuelle Studien und Umfragen geworfen, die sich mit den Bedürfnissen und Motivationen der Menschen auf dem Arbeitsmarkt beschäftigen.
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