Ideen und Prozesse visualisieren
25. April 2018 · von Kristina Vogel · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Mehr Zahlen! – Wenn Daten die Kommunikation unterstützen
12. April 2018 · von Verena Waldbröl · 4 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Dass die Ferienwohnung, die wir gerade noch im Netz gesucht haben, zwei Minuten später in einer Werbeanzeige in unserem Facebook-Feed auftaucht – daran haben wir uns längst gewöhnt. Im Marketing und in der Werbung weisen Stichworte wie Mikrosegmentierung (Einteilung von Zielgruppen auf Personenebene, z. B. individuelle Merkmale oder Einstellungen) oder Programmatic Advertising (vollautomatischer Ein- und Verkauf von Werbeflächen in Echtzeit) längst auf die wachsende Bedeutung von Daten hin.
Doch können Daten auch Kommunikation steuern? Ja! Es gibt sogar einen Begriff dafür: Datengetriebene Kommunikation (oder „data-driven PR“ / „data driven communications“) bedeutet, Daten bzw. aus Daten generierte Informationen zu nutzen, um Kommunikationsaktivitäten zu planen, umzusetzen und zu verbessern.
Bisher behandeln Kommunikationsberater oder PR-Verantwortliche das Thema noch stiefmütterlich. Dies zeigt sich auch am langen Kampf, den Fürsprecher der PR-Evaluation immer wieder führen müssen, um entsprechende Budgets zu erhalten. Weiterlesen →
Buchtipp: „Manager am Medienpranger. Erfolgsstrategien mit Litigation-PR“ von Armin Sieber
8. April 2018 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Kurzverdikt: Standardwerk
Obwohl das Thema „Litigation-PR“ in Zeiten zunehmender (social)medialer Aufregung und Skandalisierung immer wichtiger wird und es durchaus einiges an Literatur gibt, hat doch ein Buch gefehlt, das aktuelle Entwicklungen und Themen wie etwa „Fake News“ aufgreift und in der Disziplin berücksichtigt
Armin Sieber (Link zum Blog) hat im Februar 2018 ein entsprechendes Buch vorgelegt, das die Lücke schließen soll.
Was ist eigentlich Litigation-PR?
Litigation-PR ist „Öffentlichkeitsarbeit im Rechtsstreit“, hat also mit strategischer Rechtskommunikation zu tun. Der Grundgedanke ist, dass die mediale Debatte und Meinungsbildung „nur eine Verlängerung des öffentlichen Prozesses im Gerichtssaal“ ist. Zum einen können Stimmungen und Meinungen aus der Öffentlichkeit Einfluss auf das nehmen, was im Gerichtssaal passiert. Zum anderen hat das, was im Gerichtssaal passiert Einfluss auf die Reputation der Streitparteien.
Das Buch bietet eine kurze Einführung in das Thema, eine Einordnung in die unterschiedlichen Kommunikationsdisziplinen und einen Aufriss über die Instrumente, die zur Verfügung stehen. Das Instrumenteset unterscheidet sich an einigen Punkten von anderen PR-Disziplinen, aber vor allem das, was wann kommuniziert werden kann, hat häufig rechtliche Relevanz – und kann zu einem echten Stolperstein werden. Und diese Stolpersteine arbeitet Sieber heraus, auch, indem zahlreiche Interviews mit Personen aus dem juristischen Bereich darstellt.
Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen will oder muss, für den ist das Buch Pflichtlektüre. Für Leute, die sich mit anderen Kommunikationsdisziplinen beschäftigen (wie ich), ist es auf jeden Fall empfehlenswert, weil es – sehr niedrigschwellig (an einem Nachmittag gelesen) ein wichtiges Thema vermittelt, mit dem jeder Agentur- und Pressestellenmitarbeiter konfrontiert werden kann.
Das Buch kann hier bezogen werden oder dort:
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Buchtipp: „Content Design: Durch Gestaltung die Conversion beeinflussen“ von Robert Weller und Ben Harmanus
9. März 2018 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar
Kurzverdikt: Lesenswert.
Zugegeben: Als ich den Titel das erste mal wahrgenommen habe, hatte ich gehofft, ein Buch zu lesen, in dem eine Herangehensweise beschrieben wird, wie Content aus dem Content-Silo und Design aus dem Gestaltungs-Silo herausgeholt und zusammengeplant und -gedacht werden kann.
Aber das Buch beschäftigt sich zwar auch mit Content und Design, aber vor allem vor dem Hintergrund der Conversionsoptimierung, wie der Titel schon sagt. Trotzdem ist das Buch auch für diejenigen geeignet, die sich nur mit dem Thema Contentgestaltung oder der Planung und Realisation von Content beschäftigen. Denn Konzepte wie das „Help, Hub, Hero-Content“ oder das FISH-Modell werden hier ebenso erläutert, wie neue Formate wie Facebook 360 oder die richtige Umsetzung von Webinaren (allein 24 Seiten dazu).
Ein ganzes Kapitel widmet sich der Gestaltung von Landing Pages, ein weiteres Methoden zur Conversion-Optimierung.
Das Buch inspiriert, ist gut gestaltet und locker geschrieben. In der Ausrichtung ist es weniger umfassend als das vor einigen Tagen rezensierte „Lean Content Marketing“, es geht vielmehr stärker auf den Gestaltungs- und Optimierungsaspekt ein. Insofern ist es eine gute Ergänzung.
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Buchtipp: „Lean Content Marketing“ (2. Aufl. von Sascha Tobias v. Hirschfeld und Tanja Josche)
5. März 2018 · von Joerg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Untertitel: Praxis-Leitfaden für das B2B-Marketing
Vor drei Jahren haben wir an dieser Stelle die erste Auflage dieses Titels rezensiert und haben in diesem Zusammenhang viele Stärken aufgezählt und einige Kritikpunkte geäußert. Wie ist nun also die 2. Auflage gelungen?
Zusammengefasst: Die Schwächen wurden ausgemerzt, die Stärken ausgebaut. So soll es sein. Wer einen Einstieg in das B2B Content Marketing sucht, ist mit diesem Buch richtig gut bedient. Es bearbeitet die wichtigsten Themen übersichtlich, umfassend und mit vielen Beispielen, Checklisten und tabellarischen Übersichten versehen. Es steckt einfach immens viel Wissen drin und man merkt, dass die Kollegen sich an vielen Stellen viele Gedanken darüber gemacht haben, wie man einen pragmatischen mit einem systematischen Ansatz zusammenführen kann. Daher das „Lean“ im Titel.
Auf den ersten gut 60 Seiten wird eine grundlegende Einführung in Vorgehens- und Denkweise beim Content Marketing gegeben. Im Prinzip ist man hier schon gut bestückt. Dann geht es jedoch weiter in die Tiefe, denn geht es 80 Seiten noch mal um Content Produktion (Vorstellung einzelner Formate, deren Stärken und Schwächen und Tipps zur Umsetzung), dann noch mal 60 Seiten um die Vermarktung. Dabei werden Themen behandelt, die häufig zu selten beachtet werden, wie z.B. das Recycling von Content bzw. die Mehrfachverwertung, in dem man Inhalte neu zusammenstellt, in neue Formate gießt und vernetzt.
Gut gefällt mir außerdem, dass auch brandaktuelle Themen wie Marketingautomatisierung, KI im Marketing, Unified Content-Architekturen oder Pair Writing angesprochen und hier zumindest ein kurzer Überblick gegeben wird.
Die einzige Schwäche ist vielleicht, dass manche Themen eben nicht in der Tiefe behandelt werden. Dafür ist das Thema aber zu umfassend und komplex. Bei 300 Seiten muss man sich an der einen oder anderen Stelle eben beschränken.
Für B2B-Kommunikatoren Pflichtlektüre.
 
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