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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen GPT-3 und ChatGPT?

14. Januar 2023 · von Joerg Hoewner · 4 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Die jüngste Veröffentlichung von GPT-3 (Generative Pretrained Transformer 3) durch OpenAI hat in der NLP-Gemeinschaft (Natural Language Processing) für viel Wirbel gesorgt. Mit seiner Fähigkeit, menschenähnlichen Text zu erzeugen, hat GPT-3 das Potenzial, die Art und Weise zu revolutionieren, wie wir mit Maschinen interagieren. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass GPT-3 nicht das einzige verfügbare Sprachmodell ist, und dass es nicht für jeden Anwendungsfall am besten geeignet ist. In diesem Artikel werden wir einen Blick auf die Unterschiede zwischen GPT-3 und ChatGPT, einem anderen von OpenAI entwickelten Sprachmodell, werfen, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, welches Modell für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Hauptunterschiede zwischen GPT-3 und ChatGPT:

FeatureGPT-3ChatGPT
Model size175 Milliarden Parameter345 Millionen Parameter
Training dataWebseiten und BücherKonversationsdaten
Use CasesSpracherzeugung, Übersetzung, Zusammenfassung, etc. Chatbots, Q&A-Systeme und andere konversationelle Anwendungen

Wie Sie aus der Tabelle ersehen können, besteht der Hauptunterschied zwischen GPT-3 und ChatGPT in der Größe des Modells und der Art der verwendeten Trainingsdaten. GPT-3 ist ein viel größeres Modell mit 175 Milliarden Parametern im Vergleich zu ChatGPTs 345 Millionen Parametern. Das bedeutet, dass GPT-3 in der Lage ist, ein breiteres Spektrum an Sprache zu verstehen und zu generieren, aber es bedeutet auch, dass es mehr Rechenressourcen zur Ausführung benötigt.

Andererseits ist ChatGPT ein kleineres Modell, das speziell für Konversationsanwendungen entwickelt wurde. Es wurde auf Konversationsdaten wie Chatprotokollen und Q&A-Foren trainiert, was bedeutet, dass es besser in der Lage ist, Text in einem Konversationskontext zu verstehen und zu erzeugen. Dadurch eignet sich ChatGPT besser für Anwendungsfälle wie Chatbots und Q&A-Systeme, bei denen das Ziel eine natürliche und menschenähnliche Konversation mit dem Benutzer ist.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen GPT-3 und ChatGPT sind die Kosten. GPT-3 ist ein Cloud-basierter Dienst, für dessen Nutzung ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich ist, während ChatGPT kostenlos auf der OpenAI-Website verfügbar ist. Dies macht ChatGPT zu einer zugänglicheren Option für Entwickler und Forscher, die mit einem geringen Budget arbeiten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass GPT-3 zwar ein leistungsfähiges und vielseitiges Sprachmodell ist, das für eine Vielzahl von sprachbezogenen Aufgaben verwendet werden kann, aber nicht für jeden Anwendungsfall die beste Wahl ist. ChatGPT hingegen ist ein kleineres und spezielleres Modell, das sich besser für Konversationsanwendungen eignet. Bei der Entscheidung, welches Modell verwendet werden soll, ist es wichtig, den spezifischen Anwendungsfall sowie die Rechenressourcen und das Budget zu berücksichtigen.

Disclaimer: Den Beitrag habe nicht ich geschrieben, sondern ich habe ChatGPT gefragt: „Write a blog article about the differences between GPT-3 and ChatGPT which is at least 2000 characters long and create a table with a comparison.“ und das Ergebnis mit DeepL übersetzt.

Wettbewerbsbeobachtung im digitalen Raum

9. Dezember 2022 · von Jörg Hoewner · 5 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Sowohl in Agenturen als auch in Unternehmen gehören Wettbewerbsbeobachtung und Wettbewerbsanalyse zum Handwerkszeug der Kommunikator:innen. Hier geht es darum, die sichtbaren Aktivitäten des Wettbewerbs zu beobachten sowie dessen Marketing- und Kommunikationsaktivitäten mit den eigenen zu vergleichen. Das Internet inklusive aller sozialen Medien hilft dabei, auch die Resonanz unterschiedlicher Stakeholder darauf im Blick zu behalten.

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Buchtipp: „Create Content!“ von Andreas Berens / Carsten Bolk

Create Content

29. November 2022 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Untertitel: Konzeption, Kreation, Content Management

Kurzverdikt: Empfehlenswert

Mit „Create Content!“ gibt es neben dem Buch „Think Content“ nun gefühlt zwei Standardwerke zum Thema Content aus dem Rheinwerk-Verlag, wobei „Create Content!“ hier aktueller ist (Ende 2021 vs. 2019) und somit in Bezug auf Kanaltrends (TikTok als Beispiel) auf einem neueren Stand ist.

Die beiden Autoren liefern auf fast 600 Seiten wirklich einen umfassenden Überblick von der Strategieentwicklung, Markenbildung, Analyse / Insights, Customer Journey, Kreativprozess, Stories und Storytelling, um dann auf verschiedene Formate – Video / Visuelles, Audio, Text, User Generated Content, Influencer- und User generated content einzugehen.

Wenn man so will, eine 360Grad-Betrachtung des Content-Themas, der an vielen Stellen in die Breite geht und dabei anschaulich beschrieben wird. An einigen Stellen ist mir die Behandlung zu breit und zu basic, wodurch ich mich gefragt habe, ob ich noch Zielgruppe bin und sich das Buch vielleicht doch eher an Neueinsteiger richtet. Von den Fallbeispielen und überhaupt von der Ausrichtung her, orientieren sich die Autoren mehr an den B2C-Markt und hier auch an Beispielen von großen Marken – jene sind jedoch gut gewählt und inspirierend.

Gefehlt hat mir Tiefgang bei der Strategieentwicklung oder beim Thema Analyse / Insights, hier hätte ich mir mehr gewünscht – das kann mit mit meinen persönlichen Biases zu tun haben. An anderer Stelle gleicht das Buch das mehr als aus mit der Behandlung des Kreativprozesses oder der umfassenden Darstellung von Formaten.

Insofern: Empfehlenswert für Einsteiger:innen und Profis.

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Buchtipp: „Digital Storytelling“ (2. Auflage) von Dieter Georg Herbst und Thomas Heinrich Musiolik

BUCHTIPP: „DIGITAL STORYTELLING“ VON DIETER GEORG HERBST / THOMAS HEINRICH MUSIOLIK 31. August 2016 · von Jörg Hoewner · Keine Kommentare Untertitel: Spannende Geschichten für Interne Kommunikation, Werbung und PR Kurzverdikt: Lesenswert und inspirierend

15. September 2022 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Untertitel: Spannende Geschichten für Interne Kommunikation, Werbung und PR

Kurzverdikt: Lesenswert und inspirierend

Vor 6 Jahren habe ich an dieser Stelle eine positive Kurzrezension der ersten Auflage des vorliegenden Buches „Digital Storytelling“ geschrieben. Schon damals empfand ich das Buch als sehr lesenswert und inspirierend für alle, die sich mit Storytelling in digitalen (und nicht-digitalen) Kanälen auseinandersetzen. Nicht nur wegen der systematischen Auseinandersetzung mit dem Thema, sondern auch, weil darin verwandte Begriffe wie Crossmedia Storytelling, Transmedia Storytelling, Multimedia Storytelling einmal klargezogen werden oder die medienspezifischen Eigenschaften (auch hier) unter die Lupe genommen werden.

Das Buch ist um 140 Seiten angewachsen und umfasst nun über 300 Seiten. Das ist weniger einem großzügigen Layout anzurechnen, sondern spiegelt den erweiterten Inhalt wieder. Neu sind Themen wie „Data Storytelling“ (lesen!) oder Storytelling in Social Media.

Auch sonst ist das Buch aktualisiert, mit neuen Beispielen versehen, neue Technologien werden vorgestellt usw..

Insofern auch empfohlen für die Leser:innen der ersten Ausgabe.

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#Buchtipp – „Just enough research“ von Erika Hall

Just enough research von Erika Hall

31. Juli 2022 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Kurzverdikt: Lesenswert.


Vor einigen Wochen habe ich auf die (inhaltlich gut gemachten und schön gestalteten) Bücher des Verlags „A book apart“ hingewiesen. Ein weiteres empfehlenswertes Buch ist „Just enough research“ von Erika Hall. Darin geht es um den Einsatz von Research- und Analysemethoden innerhalb oder zur Vorbereitung von UX– und anderen Design-Prozessen. Ein Großteil des Inhalts kann jedoch problemlos auf andere Aufgabenstellungen (z.b. Kommunikation, Marketing) übertragen werden. 
Rund um Research im Design-Kontext gibt es schon einen Reihe von Büchern, daher: Warum braucht es dieses? Was zeichnet es aus?

  • Es ist für Einsteiger ins Thema geeignet, überfordert nicht, ist leicht verständlich geschrieben – geht aber auch schon mal in die Tiefe, dort, wo tieferes Verständnis notwendig ist, z.B. bei der Erläuterung statistischer Grundbegriffe und Kennzahlen
  • Es setzt sich mit Fallstricken ebenso auseinander, wie mit den üblichen Gegenargumenten (z-B. gegenüber qualitativen Methoden, Geldmangel, Zeitmangel, Nutzen)
  • Es gibt sowohl den wichtigsten quantitativen (Analytics, Umfragen) und qualitativen Methoden (Beobachtung, Interviews, Ethnographie) einen Raum. Dem Punkt Wettbewerber-Analyse wird jedoch zu wenig Raum eingeräumt
  • Es gibt eine genial kurze und effiziente Übersicht über Methoden, wie man die Ergebnisse zusammenführt und daraus Insights generiert
  • Es räumt mit Fokusgruppen auf 

Alles in Allem sehr schön. Lesen!


Hier bekommt Ihr es: „Just enough research“ bei A book apart.